Brennende Tanker, blockierte Routen: Wie gelangt das Golf-Öl jetzt noch zum Kunden?
Die Schlagader der Weltwirtschaft ist fast zum Erliegen gekommen: Seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs wagen nur noch wenige Schiffe die Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Nach Angriffen auf Tanker und dem Exportstopp für katarisches Flüssiggas stellt sich die bange Frage: Welche Alternativen bleiben den Energie-Riesen am Golf überhaupt noch, um ihre Kunden weltweit zu beliefern? Ein Überblick über riskante Umwege und blockierte Pipelines.
Das unter liberianischer Flagge fahrende Tankschiff Shenlong Suezmax, das Rohöl aus Saudi-Arabien geladen hat und durch die Straße von Hormus gefahren ist, liegt im Hafen von Mumbai (Foto: dpa).
Foto: Rafiq Maqbool
Im Folgenden:
Warum Saudi-Arabien und die Emirate trotz Pipelines nur einen Bruchteil ihres Öls umleiten können.
Weshalb Katar bei einer Blockade der Straße von Hormus schlicht keine Alternative hat.
Welche Folgen die Golf-Krise für europäische Kerosin-Preise und Energiemärkte hat.
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