Politik

SEK stürmt Anwaltskanzlei in Stuttgart: Zwei Männer tot entdeckt

Lesezeit: 1 min
11.07.2016 18:33
In Stuttgart hat das SEK eine Anwaltskanzlei gestürmt, in der es offenbar eine Geiselnahme gegeben hat. Die Polizei fand nach dem Sturm zwei Tote.
SEK stürmt Anwaltskanzlei in Stuttgart: Zwei Männer tot entdeckt

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

In Stuttgart hat ein Spezialeinsatzkommando der Polizei eine Anwaltskanzlei gestürmt. Dort seien zwei Männer tot im Keller gefunden worden. Das teilte die Polizei am Montagabend mit.

Die Bild-Zeitung berichtet, dass dem Sturm eine Geiselnahme vorangegangen sein soll: Demnach handelt es sich bei den Toten um den Geiselnehmer und den Anwalt der Kanzlei. Beide sollen Schusswunden aufgewiesen haben.

Mit dem Sturm endete ein stundenlanger Polizeieinsatz in dem Wohngebiet, nachdem zuvor ein unbekannter Mann mit einer Schusswaffe in das Gebäude eingedrungen war. Spezialkräfte der Polizei durchsuchten das gesamte Haus und fanden dann die beiden Männer im Keller, offenbar durch Schüsse getötet, wie ein Sprecher der Polizei am Abend berichtete. Die näheren Umstände waren noch unklar.

Es handelt sich bei den Toten nach Darstellung der Polizei vermutlich um den dort wohnenden Mann und den Unbekannten. Das Einsatzkommando der Polizei habe keine Schüsse abgegeben.

Ein Polizeisprecher sagte am Montagnachmittag, eine fremde Person habe mit einer Schusswaffe in der Hand das Haus betreten. Einer Mitteilung zufolge habe eine Nachbarin gegen 13.00 Uhr einen Mann beobachtet, der mit einer Schusswaffe hantierte und hieraus möglicherweise einen Schuss abgab. Daraufhin habe die Zeugin die Polizei informiert.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bloß raus aus Russland: Rückzug westlicher Firmen wird zum Eigentor

Als der Ukraine-Krieg begann, wurden westliche Unternehmen zum Rückzug aus Russland gedrängt. Dieser ist zwar schnell verkündet. Doch...

DWN
Finanzen
Finanzen Riskante Wette: US-Pensionsfonds setzen verstärkt auf Hebelwirkung

Die staatlichen Pensionsfonds in den USA investieren massiv mit geliehenem Geld. Dies soll die Renditen steigern und die großen...

DWN
Politik
Politik Angriffsdrohungen und ein mysteriöser Brief: Lukaschenko und der Krieg

Der weißrussische Machthaber gilt zwar als Unterstützer Putins, hielt sich bislang aber aus dem Ukraine-Krieg raus. Dann kamen die...

DWN
Finanzen
Finanzen Wie eine Familienstiftung vor staatlicher Enteignung schützt

Parteien und Gewerkschafter fordern immer wieder eine Vermögensabgabe. Wer sich davor schützen möchte, dem raten Experten zu einer...

DWN
Deutschland
Deutschland Energieriese soll mit Steuergeld gerettet werden

Erst die Banken, dann die Fluglinien und jetzt die Energieriesen. Erneut bittet eine Branche darum, mit Steuergeldern gerettet zu werden....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Also doch: Fusion zwischen deutschen Hafenbetreibern ist geplatzt

Die seit September 2017 andauernden Gespräche über eine Fusion der zwei Hafen-Logistik-Unternehmen HHLA und Eurogate wurden jetzt...

DWN
Deutschland
Deutschland DWN: In eigener Sache

Die Geschäfsführung der DWN über die Neubesetzung der Chefredaktion.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Historisches Handelsdefizit: „Rohstoff-Zeitalter“ bedroht Deutschlands Wohlstand

Der „Exportweltmeister“ Deutschland erzielt ein historisches Defizit - ein Fingerzeig, wohin die Reise im nun angebrochenen...