Deutschland

Deutsche Industrie-Produktion geht deutlich zurück

Lesezeit: 1 min
05.04.2012 14:49
Entgegen der Erwartungen ist im Februar die Industrieproduktion in Deutschland stärker zurückgegangen als zunächst erwartet. Besonders im Baugewerbe kam es zu einem Rückgang. Ein weiteres Zeichen, dass sich die deutsche Wirtschaft abgekühlt.
Deutsche Industrie-Produktion geht deutlich zurück

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Gegenüber dem Januar ging die deutsche Industrieproduktion im Februar um 1,3 Prozent zurück, das teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag mit. Im Januar hatte die Produktion sogar um 1,2 Prozent zugelegt. Lediglich ein Rückgang von 0,5 Prozent war erwartet worden.

Besonders das Bauhauptgewerbe wurde hart getroffen. Hier ging die Gesamtproduktion um 17,1 Prozent zurück. Das sind 21,4 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Der Kälteeinbruch sei dafür verantwortlich, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Im Januar war hier noch eine Steigerung von 4,7 Prozent verbucht worden. Im Produzierenden Gewerbe sank die Erzeugung um 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gegenüber Januar ging sie um 1,3 Prozent zurück. Die Industrieproduktion wurde um 0,4 Prozent zurückgefahren. Die Investitionsgüter verbuchten indes ein Plus von 0,3 Prozent in der Produktion.

Trotz dieser Zahlen blickt das Bundeswirtschaftsministerium zuversichtlich in die Zukunft. „Die anhaltend positive Stimmung der Unternehmen signalisiert allerdings auch hier weiterhin Besserung.“ Am Mittwoch allerdings zeigte sich, dass die Auftragseingänge im Februar zwar leicht zulegten, die Aufträge aus der Eurozone jedoch einen großen Einbruch erlebten (hier).

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Weniger Administration, mehr Innovation: Digitale bAV-Verwaltung schafft Raum für Neues

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Finanzen
Finanzen Werden die digitalen Zentralbankwährungen durch Gold gedeckt sein?

Die Abschaffung des Billig-Geld-Systems ist nur dann möglich, wenn Währungen durch Gold gedeckt werden. Gleichzeitig steht die...

DWN
Politik
Politik Deutschland muss stärkste Militärmacht Europas werden

Die beiden geopolitischen Denker Gunther Hellmann und Charles A. Kupchan argumentieren, dass Deutschland die stärkste konventionelle...

DWN
Politik
Politik Österreichs Regierungskrise: Ronald Barazon deckt das heimliche Drehbuch der politischen Seifenoper auf

Österreichs Politiker betätigen sich mal wieder als Akrobaten, die auf offener Bühne die tollsten Verrenkungen präsentieren. Hinter den...

DWN
Finanzen
Finanzen So schützen sich Hauskäufer vor dem Platzen der Immobilienblase

Die Wohnimmobilienpreise steigen derzeit so kräftig wie nie. Doch damit könnte bald Schluss sein. Experten mahnen zur Vorsicht beim...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Zulieferer schreiben Brandbrief: In der Wirtschaft regt sich Widerstand gegen den Klima-Dirigismus der EU

Immer mehr Unternehmen werden die negativen Auswirkungen politischer „Klima-Vorgaben“ auf ihr Geschäft bewusst. Es regt sich zunehmend...

DWN
Technologie
Technologie Bilfinger und Technologie-Partner errichten gigantische Speicheranlage für Wasserstoff

Der Wasserstoff kann in seiner reinen Form nur mit hohen Sicherheitsauflagen transportiert werden. Der Industrie-Dienstleister "Bilfinger"...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Energie-Krise und Lieferengpässe: Wer sind die Profiteure?

Mittelstand und Verbraucher zahlen die Zeche für Energie- und Lieferkrise. Doch es gibt auch Profiteure.

DWN
Finanzen
Finanzen Ist Bitcoin digitales Gold?

Das Weltwährungssystem gerät zunehmend in Bedrängnis – selbst Gold ist in Verruf geraten. Bitcoin springt in die Bresche und zeigt –...