Deutschland

Industrie: Starke Rückgänge von Bestellungen aus der Eurozone

Lesezeit: 1 min
04.04.2012 12:49
An der deutschen Wirtschaft ist die Eurokrise nicht vorübergangen. Der Trend rückläufiger Großaufträge setzte sich auch im Februar fort und die Auftragseingänge aus der Eurozone verbuchten ein deutliches Minus. Auch der Einkaufsmanager-Index sank.

Mehr zum Thema:  
Europa >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Europa  

Die deutsche Industrie schafft es auch im Februar nicht, gänzlich positive Wirtschaftszahlen vorzuweisen. Obwohl gerade das von der größten Wirtschaft der Eurozone als Zugpferd erwünscht ist. Wie im Januar ist der Umfang der Großaufträge im Februar erneut „unterdurchschnittlich“ gewesen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Aber auch die generellen Auftragseingänge aus der Eurozone sind im Februar um 3,2 Prozent zurückgegangen. Im Inland sanken sie um 1,4 Prozent. Lediglich die starken Zuwächse von 5 Prozent aus Ländern außerhalb der Eurozone verschaffte den Auftragseingängen in Deutschland im Februar ein leichtes Plus von 0,3 Prozent.

Ein ähnliches Bild zeigte sich am Mittwoch beim deutschen Einkaufsmanager-Index für den Monat März. Dieser weist zwar mit 52,1 noch ein Wachstum auf – ein 4-Monats-Tief. Im Februar lag er allerdings noch bei 52,8.


Mehr zum Thema:  
Europa >

DWN
Politik
Politik Ungarischer Regierungschef Viktor Orbán über neue EU-Führung: „Koalition für Krieg und Migration“
21.06.2024

Manfred Weber (EVP-CSU) ist für ihn ein „Beelzebub“, Ursula von der Leyen ihm gegenüber nur eine „kleine Ministrantin“. Auf...

DWN
Unternehmen
Unternehmen VARTA kappt Umsatzziel: Aktie sackt ab! Gehen die Lichter bald aus?
21.06.2024

„Hundertprozentige Verlässlichkeit ist für VARTA die Basis jedes Handelns – ob in Produkten, Prozessen oder Beziehungen.“ Dieser...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Wenn China angreift - Menschen in Taiwan bereiten sich auf Tag X vor
21.06.2024

Seit siebzig Jahren schwelt der Konflikt zwischen China und Taiwan. In den vergangenen Monaten hat sich die Lage jedoch zugespitzt. Wann...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Diversität am Arbeitsplatz: Wie mehr Vielfalt in deutschen Unternehmen gelingen kann
21.06.2024

Der „Pride Month“ Juni steht ganz im Zeichen der Regenbogenfarben und der Fußball-Europameisterschaft. Die LGBTQ+-Community feiert...

DWN
Unternehmen
Unternehmen DWN-Interview mit Samira Charkauoi: Mobbing am Arbeitsplatz – Prävention und Unterstützung für Führungskräfte
21.06.2024

Durch Mobbing am Arbeitsplatz könnten Milliardenverluste für Unternehmen entstehen. Die DWN sprachen mit Samira Charkauoi, Gründerin vom...

DWN
Politik
Politik Formierung des Globalen Südens: Putin sucht neue Partner in Nordkorea und Vietnam
21.06.2024

Inmitten wachsender Spannungen mit den USA haben Russland und Nordkorea ein Abkommen über gegenseitigen militärischen Beistand...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Ukraine-Effekt: Rheinmetall bekommt Rekordauftrag von der Bundeswehr
20.06.2024

Rheinmetall stellt Panzer, Geschütze und Militär-Lkw her. Vor allem die Nachfrage nach Artilleriemunition zog seit Beginn des...

DWN
Finanzen
Finanzen Giropay ist am Ende – doch die Idee lebt weiter
20.06.2024

Giropay, das einmal als sichere Alternative der deutschen Banken zu US-amerikanischen Diensten wie PayPal gedacht war, steht vor dem Aus...