Finanzen

Börsen stürzen ab, Kreditversicherungen für Spanien und Italien auf Rekordhoch

Lesezeit: 1 min
01.06.2012 18:19
Die schlechten Daten aus der EU, den USA und auch China haben an den Finanzmärkten für tiefrote Zahlen gesorgt. Der Euro schloss so tief wie seit zwei Jahren nicht mehr, der Dax fuhr sein schlechtestes Ergebnis der letzten fünf Monate ein und die amerikanischen Aktien rutschten ebenfalls ab.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Es war kein guter Tag für die weltweite Wirtschaft. Drastische Wachstumsrückgänge in China, schlechte Arbeitsmarktzahlen in den USA (hier) und ein Einbruch bei den Neuaufträgen in der Euro-Zone sowie eine Rekord-Arbeitslosigkeit (hier) sorgten für große Turbulenzen an den Finanzmärkten.

Der Dax legte heute den größten Tagesverlust seit rund einem halben Jahr hin – er fiel um 4,1 Prozent auf 6008,47 Punkte – und der Euro rutschte mit 1,2286 Dollar auf ein Zwei-Jahres-Tief. Der EuroStoxx50 notierte sogar so niedrig wie zuletzt im September 2011 mit zwischenzeitlich 3,2 Prozent im Minus. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch in den USA. Der Standard&Poor’s 500 Index verlor 1,7 Prozent – das niedrigste Niveau seit Anfang Januar –  und der Dow Jones fiel zwischenzeitlich um 1,6 Prozent.

Dies führte erneut auch zu Verschiebungen am Bondmarkt. Die Rendite für deutsche, zweijährige Anleihen fiel am Mittag auf ein neues Rekordtief von Minus 0,002 Prozent. Die Ausfallversicherungen (CDS) für Italien und Spanien stiegen hingegen am Freitag auf Rekordwerte. Die CDS für fünfjährige italienische anleihen legten um 18 Punkte auf 575 Basispunkte zu und die CDS für Spanien steigen um 19 Punkte auf 615 Basispunkte.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Weniger Administration, mehr Innovation: Digitale bAV-Verwaltung schafft Raum für Neues

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Finanzen
Finanzen „Größter Crash der Geschichte“: Experten empfehlen Anlegern schnell zu handeln, um Vermögenswerte zu schützen

Finanzexperten empfehlen Klein- und Großanlegern, dass sie ihre Anlagestrategien überdenken, bevor es zu spät ist. Denn auf die Welt...

DWN
Technologie
Technologie Ab dem 1. November funktioniert WhatsApp nicht mehr auf insgesamt 45 Smartphones

Ab dem 1. November 2021 wird WhatsApp auf 45 Smartphones und iPhones nicht mehr funktionieren. Hier können Sie die vollständige Liste der...

DWN
Politik
Politik Gas-Streit zwischen Russland und Moldawien eskaliert

Der russische Energiekonzern Gazprom droht der Ex-Sowjetrepublik Moldau wegen nicht bezahlter Rechnungen mit einem Zudrehen des Gashahns.

DWN
Finanzen
Finanzen Wie globale Finanzkrisen entstehen – und wie man den drohenden Crash erkennt

Finanzkrisen treten immer wieder auf. Die Börsenkurse stürzen dann innerhalb kürzester Zeit ins Bodenlose. Doch was sind die Auslöser...

DWN
Panorama
Panorama Neue Studie: Wikinger ließen sich im Jahr 1021 in Nordamerika nieder

Einer neuen Studie zufolge ließen sich die Wikinger 1021 n. Chr. in Nordamerika nieder. Es ist seit langem bekannt, dass die Europäer vor...

DWN
Technologie
Technologie E-Auto-Brandgefahr: Was ist ein Thermal Runaway?

Die Brandgefahr bei E-Autos beschäftigt Fachleute und Automobil-Clubs. Was in diesem Zusammenhang ein „Thermal Runaway“ ist und wie...

DWN
Politik
Politik Corona-Knaller in Österreich: Lockdown nur für Ungeimpfte beschlossen – wenn Intensivbetten ausgelastet sind

Die österreichische Regierung hat beschlossen, dass nur Ungeimpfte in den Lockdown müssen, wenn die Intensivbetten in den Krankenhäusern...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Rente mit 70 - sonst kollabiert unser System!

DWN-Kolumnist Ronald Barazon liefert eine umfassende Analyse unseres Wirtschafts- und Sozialsystems nach Corona.