Politik

Börsen spekulieren auf Erdrutsch-Sieg von Obama

Lesezeit: 1 min
06.11.2012 17:52
Schenkt man den Börsen Vertrauen, so wird Präsident Obama die anstehenden US-Wahlen mit großer Mehrheit für sich entscheiden. Eine Studie analysiert die psychologischen Befindlichkeiten der Wähler.
Börsen spekulieren auf Erdrutsch-Sieg von Obama

Mehr zum Thema:  
Börse > Studie > USA >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Börse  
Studie  
USA  

Aktuell: Spanien: Regierung will Steuern senken

Die Kursentwicklung an den Börsen könnte Barrack Obama zugute kommen. Ein Modell von Börsenanalyst Robert Prechter sieht einen Erdrutsch-Sieg von Obama voraus. Börsen seien ein guter Indikator für den Ausgang von US-Präsidentschaftswahlen, glaubt Prechter. Und das aus zwei Gründen: Die Stimmung in der Gesellschaft wird von den Börsen besser reflektiert, als von ökonomischen Variablen wie das BIP oder die Inflation. Zweitens machen die Wähler ihren Präsidenten für deren Stimmung unbewusst verantwortlich.

Große Bewegungen an den Börsen sorgten für große Mehrheiten bei Präsidentschaftswahlen, fand Prechter heraus. Lassen sich positive Kursentwicklungen von über 20 Prozent innerhalb von drei Jahren feststellen, dann wird der Amtsinhaber einen Erdrutsch-Sieg einfahren können. Fallen die Kurse dagegen um mehr als 20 Prozent, dann wird der Herausforderer gewinnen. Faktisch sind Kurse im S&P 500 in den vergangenen drei Jahren um 35 Prozent gestiegen. Diese würde umso mehr für einen deutlichen Sieg Obamas sprechen, glaubt man der Studie.

Weitere Themen

Wowereit droht Millionenschaden: Air Berlin klagt gegen Schönefeld

Deutschland: Stärkster Auftragseinbruch seit einem Jahr

Stimmung bei europäischen Dienstleistern auf Drei-Jahres-Tief

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
Börse > Studie > USA >

DWN
Finanzen
Finanzen Weniger Administration, mehr Fokus: Mit digitaler bAV-Verwaltung den nächsten Schritt gehen

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Finanzen
Finanzen „Größter Crash der Geschichte“: Experten empfehlen Anlegern schnell zu handeln, um Vermögenswerte zu schützen

Finanzexperten empfehlen Klein- und Großanlegern, dass sie ihre Anlagestrategien überdenken, bevor es zu spät ist. Denn auf die Welt...

DWN
Technologie
Technologie Ab dem 1. November funktioniert WhatsApp nicht mehr auf insgesamt 45 Smartphones

Ab dem 1. November 2021 wird WhatsApp auf 45 Smartphones und iPhones nicht mehr funktionieren. Hier können Sie die vollständige Liste der...

DWN
Politik
Politik Gas-Streit zwischen Russland und Moldawien eskaliert

Der russische Energiekonzern Gazprom droht der Ex-Sowjetrepublik Moldau wegen nicht bezahlter Rechnungen mit einem Zudrehen des Gashahns.

DWN
Finanzen
Finanzen Wie globale Finanzkrisen entstehen – und wie man den drohenden Crash erkennt

Finanzkrisen treten immer wieder auf. Die Börsenkurse stürzen dann innerhalb kürzester Zeit ins Bodenlose. Doch was sind die Auslöser...

DWN
Panorama
Panorama Neue Studie: Wikinger ließen sich im Jahr 1021 in Nordamerika nieder

Einer neuen Studie zufolge ließen sich die Wikinger 1021 n. Chr. in Nordamerika nieder. Es ist seit langem bekannt, dass die Europäer vor...

DWN
Technologie
Technologie E-Auto-Brandgefahr: Was ist ein Thermal Runaway?

Die Brandgefahr bei E-Autos beschäftigt Fachleute und Automobil-Clubs. Was in diesem Zusammenhang ein „Thermal Runaway“ ist und wie...

DWN
Politik
Politik Corona-Knaller in Österreich: Lockdown nur für Ungeimpfte beschlossen – wenn Intensivbetten ausgelastet sind

Die österreichische Regierung hat beschlossen, dass nur Ungeimpfte in den Lockdown müssen, wenn die Intensivbetten in den Krankenhäusern...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Rente mit 70 - sonst kollabiert unser System!

DWN-Kolumnist Ronald Barazon liefert eine umfassende Analyse unseres Wirtschafts- und Sozialsystems nach Corona.