US-Repräsentatenhaus beschließt Steuererhöhungen

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
02.01.2013 10:06
US-Präsident Obama konnte dank seiner Demokraten m Dienstag wieder nach Hawaii in den Urlaub fliegen. Das Repräsentantenhaus winkte die Steuererhöhungen zur Verbesserung der Haushaltslage durch. Über Sparmaßnahmen muss in den kommenden zwei Monaten eine Lösung gefunden werden.
US-Repräsentatenhaus beschließt Steuererhöhungen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Mit 257 zu 167 Stimmen winkte das US-Repäsentantenhaus am Dienstag den Deal zum "fiscal cliff" durch. Damit treten Steuererhöhungen in Kraft, die Beziehern von Haushalts-Einkommen von 450.000 Dollar einen Steuersatz von etwa 37 Prozent bescheren. Es ist dies die erste Steuerhöhung seit über einem Jahrzehnt.

Das Problem des Budgetdefizits ist damit mitnichten gelöst (mehr hier). Der republikanische Wirtschafts-Dissident Ron Paul meint, dass der Haushalt völlig aus den Fugen geraten ist. Die mit sich selbst beschäftigte politische Klasse sei nicht in der Lage, einen nachhaltigen Schuldenabbau zu betreiben (hier).

In den kommenden zwei Monaten müssen Republikaner und Demokraten nun eine Einigung über Ausgabenkürzungen finden.

Das wird vor allem für die Republikaner eine Zerreißprobe: Denn sie stimmten am Dienstag mehrheitlich gegen den von ihrem Sprecher John Boehner ausgehandelten Kompromiss. Es ist nicht absehbar, wie sich diese erneute schwere Niederlage von Boehner auf die Stimmung bei den Republikanern und ihre Verhandlungsfähigkeit auswirken werden.

Obama flog unmittelbar nach dem Beschluss am Dienstag nach Hawaii zurück, um dort mit seiner Familie noch einige Tage Urlaub zu verbringen. Er hatte den Urlaub für die Verhandlungen abbrechen müssen (hier).


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Machtkampf um Huawei: Auswärtiges Amt tritt gegen Kanzleramt, Innen- und Wirtschaftsministerium an

Das Auswärtige Amt unter Heiko Maas will Huawei vom Aufbau des 5G-Netzes ausschließen. Dagegen stellen sich das Kanzleramt unter Angela...

DWN
Finanzen
Finanzen Mit der Deutschen Mark wäre die Bundesrepublik ein Industriestaat zweiter Klasse

Die Einführung des Euro hat nicht nur Deutschlands Exportwirtschaft angekurbelt, sondern auch zu mehr Wohlstand geführt. Die...

DWN
Politik
Politik Ehemaliger Top-General Kujat: Europa ist schwach, weil Deutschland schwach ist

Welche Rolle spielt Deutschland im Mittleren Osten nach dem Tod von Ghassem Soleimani? Darüber sprach Bernd Brümmel, freiberuflicher...

DWN
Finanzen
Finanzen In Dänemark zeigen sich die desaströsen Folgen der Negativzinsen

Nirgends gibt es negative Zinssätze schon eine so lange Zeit wie in Dänemark, wo sich nun die nachteiligen Auswirkungen zeigen.

DWN
Politik
Politik Kontrollsystem offenbart große Lücken: Am Corona-Virus erkrankte Chinesin gelangt problemlos nach Frankreich

Eine am Corona-Virus erkrankte Chinesin konnte die Corona-Virus-Checkpoints an den Flughäfen in China überwinden, um nach Frankreich zu...

DWN
Unternehmen
Unternehmen 450 Stellen in Gefahr: VW entscheidet sich für Osteuropäer und gegen seine Tochter Sitech

Die Existenz des VW-eigenen Zulieferers Sitech in Hannover steht der Gewerkschaft IG Metall zufolge auf der Kippe. Offenbar hat sich VW bei...

DWN
Deutschland
Deutschland Tarif-Flucht: Deutschlands Sozialkassen entgehen Milliarden

Im Jahr 2018 haben in Westdeutschland nur 56 Prozent und in Ostdeutschland nur 45 Prozent der Beschäftigten Tariflöhne erhalten. Es gibt...

DWN
Politik
Politik DWN Eilmeldung: Anschlag auf Unterwasser-Pipeline in Syrien, Ölpest droht

In Syrien haben Unbekannte einen Anschlag auf eine Unterwasser-Pipeline begangen. Die Regierung in Damaskus versucht, den Schaden zu...

DWN
Finanzen
Finanzen Großbrand hinter den Kulissen: 40 Prozent aller US-Firmen sind in die roten Zahlen gerutscht

40 Prozent aller börsennotierten Unternehmen in den USA haben in den vergangenen 12 Monaten Verluste erwirtschaftet. Einzig günstige...

DWN
Finanzen
Finanzen Insider: Bei Nissan steht ein massiver Kahlschlag bevor

Beim japanischen Autobauer stehen massive Stellenstreichungen und sogar Werksschließungen bevor. Die Lage sei "düster", sagte ein Insider...

DWN
Finanzen
Finanzen Deutsche Bank: Krypto-Währungen könnten schon bald das Bargeld ersetzen

Krypto-Währungen haben gegenüber dem Bargeld erhebliche Vorteile, heißt es in einer Studie der Deutsche Bank. Wahrscheinlich werden die...

DWN
Finanzen
Finanzen Angst vor dem Coronavirus treibt ETF-Goldbestände auf 7-Jahres-Hoch

Investoren weltweit setzen auf Gold, da die Auswirkungen des Coronavirus die globalen Aktienmärkte unter Druck setzen könnten.

DWN
Politik
Politik Epstein-Skandal: FBI will Prinz Andrew befragen, dieser taucht ab

In der Affäre um den Handel mit und die Prostitution minderjähriger Mädchen um den verstorbenen Jeffrey Epstein ist Prinz Andrew ins...

DWN
Deutschland
Deutschland „Bullen jagen“: Linksradikale Demonstration in Leipzig eskaliert

Deutschlands Hauptstadt des Linksradikalismus macht wieder von sich reden.

celtra_fin_Interscroller