Eurozone: Ökonomen erwarten Wachstumseinbruch

 

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12.02.2013 14:11
Am Donnerstag werden die Daten zur Wirtschaft der Eurozone erwartet. Ökonomen rechnen damit, dass das BIP der Währungsunion im letzten Quartal des vergangenen Jahres so stark geschrumpft ist wie seit 2009 nicht mehr. Die politische Entwicklung droht die Krise weiter anzufachen.
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Am Donnerstag wird die Eurostat die Daten zur Entwicklung der Wirtschaft in der Eurozone veröffentlichen. Das BIP der Eurozone sei im vierten Quartal 2012 um 0,4 Prozent geschrumpft - lautet die durchschnittliche Prognose von 45 Ökonomen, die Bloomberg befragte. Für das erste Quartal 2013 erwarten die Experten ebenfalls kein Wachstum. Ein Minus von 0,4 Prozent wäre der stärkste Rückgang in der Eurozone seit dem ersten Quartal 2009. Seit dem vierten Quartal 2011  ist die Wirtschaft der Eurozone  nicht mehr gewachsen.

Mindestens 11 der 17 Euro-Staaten befinden sich in der Rezession, die Arbeitslosigkeit ist auf einem Rekord-Hoch (mehr hier). Hinzu kommt die politische Instabilität in Südeuropa. Einerseits könnte der Korruptions-Skandal um den spanischen Premier Mariano Rajoy die Schulden-Krise wieder anfachen (mehr hier). Andererseits droht ein möglicher Wahlsieg Silvio Berlusconis bei den italienischen Parlamentswahlen die Lage auf dem Anleihenmarkt wieder verschärfen (mehr hier).

Für Deutschland wird ein Rückgang um 0,5 Prozent im vierten Quartal 2012 und ein Plus von 0,1 Prozent im laufenden Quartal erwartet, so die Bloomberg-Umfrage. Ende 2012 waren die deutschen Exporte eingebrochen (mehr hier). Für Frankreich, nach Deutschland die zweitgrößte Wirtschaft der Eurozone, wird sowohl für das vierte Quartal 2012 als auch für die nahe Zukunft eine Rezession prognostiziert (mehr hier). Die Arbeitslosigkeit ist in Frankreich so hoch wie seit 15 Jahren nicht mehr.

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