Finanzen

Zu viel Risiko: Standard & Poor’s stuft Deutsche Bank herab

Lesezeit: 1 min
03.07.2013 09:58
Die Ratingagentur S&P hat die Kreditwürdigkeit für die Deutsche Bank, Barclays und die Credit Suisse herabgesenkt. Die Investment-Abteilung der Deutschen Bank sei extrem anfällig, das Kapital reiche nicht zur Absicherung aus
Zu viel Risiko: Standard & Poor’s stuft Deutsche Bank herab

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Deutsche Bank gilt seit längerem als der große Wackelkandidat im deutschen Bankensystem. Kracht es hier, wird es teuer für den Steuerzahler. Am Dienstag hat nun die Ratingagentur Standard & Poor’s die Kreditwürdigkeit des Instituts von A+ auf A gesenkt. Neben der Deutschen Bank wurden jedoch auch die Credit Suisse und Barclays herabgestuft.

Trotz der letzten Kapitalerhöhung seien die Risiken der Bank weiter gestiegen. Besonders der Investment-Bereich sei anfällig, so die Ratingagentur. Angesichts der strengeren Regulierung der Banken Europas habe sich auch das Risiko für die Gläubiger erhöht. Aber auch die stetig drohenden Rechtsstreitigkeiten der Deutschen Bank mahnte S&P an.

Finanzexperten und auch die die US-Börsenaufsicht warnten erst vor ein paar Tagen vor den Gefahren, die sich aus der schlechten Kapitalisierung der Deutschen Bank ergeben (hier). Die Bilanz des Instituts weit Derivate in Höhe von mindestens 48 Billionen Euro auf.


Mehr zum Thema:  

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft EU-Kommission unterstützt Lausitz: Auf dem Weg zum "Netto-Null-Valley"
19.05.2024

Wie kann man ohne die Freisetzung von Treibhausgasen produzieren? Das Kohlerevier in der Lausitz strebt danach, als Modellregion in Europa...

DWN
Politik
Politik 75 Jahre Europarat: Ein Jubiläum in turbulenten Zeiten
19.05.2024

Der einst stolze Europarat feiert sein 75-jähriges Bestehen, doch das Jubiläum findet inmitten von Krisen und Unsicherheit statt,...

DWN
Finanzen
Finanzen P2P-Kredite als alternative Geldanlage: Chancen und Risiken
19.05.2024

P2P-Kredite sind eine aufstrebende Anlageklasse, die Privatpersonen ermöglicht, direkt in den Kreditbedarf anderer Privatpersonen zu...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Vom Erfolg zur Krise: Wie Adidas seine Dominanz im Sportmarkt verlor
19.05.2024

Adidas, einst ein Riese im Sportmarkt, kämpft nach katastrophalen Kooperationen und einem Börsenabsturz gegen den Aufstieg von Nike. Mit...

DWN
Finanzen
Finanzen Kreditanstalt für Wiederaufbau in der Kritik, nutzt Potenzial unzureichend
19.05.2024

Eine neue Studie der Stiftung Klimaneutralität zieht eine kritische Bilanz zur Rolle der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Demnach...

DWN
Politik
Politik Scholz verspricht Hilfe - Überschwemmungen im Saarland zeigen Naturgewalt
19.05.2024

Bundeskanzler Olaf Scholz besuchte Kleinblittersdorf im Saarland, um nach den heftigen Regenfällen und Überschwemmungen Hilfe zu...

DWN
Politik
Politik Putin fördert intensivere Geschäftspartnerschaften mit China
18.05.2024

Putin hat während seines Staatsbesuchs in China eine Stärkung der wirtschaftlichen Kooperation betont und die Sanktionen des Westens...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Überraschende Wende: China nicht mehr Deutschlands Top-Handelspartner
18.05.2024

Für eine beträchtliche Zeit war die Volksrepublik Deutschland der primäre Handelspartner. Jetzt besteht die Möglichkeit, dass China...