Politik

Stratfor erwartet Eskalation der Gewalt in Ägypten

Lesezeit: 1 min
04.07.2013 00:32
Für den US-Think Tank Stratfor ist die Gefahr einer gewalttätigen Eskalation mit dem Militär-Putsch in Ägypten keineswegs gebannt, im Gegenteil: Die Verhaftung des Muslim-Bruders Mursi werde eine „drastische“ Gegenreaktion der Muslimbrüder bewirken. Die Gesellschaft sei ohnehin tief gespalten.
Stratfor erwartet Eskalation der Gewalt in Ägypten

Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Der US-Think Tabnk Stratfor hat in einer aktuellen Analyse ein düsteres Szenario für Ägypten gezeichnet. So werden sich die Muslimbrüder nach dem Militärputsch nicht geschlagen geben. Denn unter Mursi hatten sie das erste Mal die Möglichkeit, sich aktiv und öffentlich am politischen Leben zu beteiligen.

Eine Zurückdrängung werden sie nicht akzeptieren. In der Zeit nach dem Putsch sei mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zu rechnen. Denn die Bildung einer Übergangsregierung mit den Repräsentanten aller Gruppen „gestaltet sich schwierig“. Auch wenn das Militär diesen Anspruch habe.

Der Putsch gegen den ehemaligen Präsidenten Mursi habe gezeigt, dass das Militär die Säule der politischen Macht im Land sei. Doch die nachhaltige Einmischung in das politische Leben Ägyptens werde die Lage nur noch weiter verschlimmern. Die Gesellschaft sei tief gespalten. Eine „drastische Antwort“ der Muslimbrüder sei zu erwarten.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..



DWN
Unternehmen
Unternehmen Weniger Administration, mehr Innovation: Digitale bAV-Verwaltung schafft Raum für Neues

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Politik
Politik Der Menschenfreund und Europa-Liebling Biden schiebt massenhaft Migranten ab

Donald Trump wurde immer wieder vorgeworfen, Migranten massenhaft abschieben zu wollen. Doch das ist niemals geschehen. Diese Aufgabe...

DWN
Politik
Politik Hohe Inflation: In der Union regt sich zunehmend Widerstand gegen die EZB

Angesichts der hohen Teuerungsraten in vielen Bereichen regt sich innerhalb der Union Widerstand gegen die Untätigkeit der EZB - zumindest...

DWN
Politik
Politik Angeblicher Hacker-Angriff auf Wahlbehörde in Deutschland

Wenige Tage vor der Bundestagswahl soll es einem Medienbericht zufolge zu einem Hacker-Angriff auf das Statistische Bundesamt gekommen...

DWN
Politik
Politik Iran wird Vollmitglied der Shanghai Cooperation Organization

Der Iran ist vergangene Woche zu einem Vollmitglied der eurasischen Shanghai Cooperation Organisation geworden.

DWN
Finanzen
Finanzen EZB: Wie die lockere Geldpolitik die Rente gefährdet

Die staatliche Rente hat nicht bloß ein Demografie-Problem. Niedrigzinsen und hohe Inflationsraten belasten zunehmend auch die gesetzliche...

DWN
Politik
Politik Linke-Chefin Susanne Hennig-Wellsow: „Wir müssen noch viel mehr für das Impfen werben“

Die Linke-Chefin Susanne Hennig-Wellsow fordert von der Bundesregierung eine offensive Impf-Kampagne. „Warum laufen vor der...

DWN
Politik
Politik Die Linke verteidigt linksextremistisches Gewalt-Portal „Indymedia“

Ein Gericht hatte das linksextremistische Portal „Indymedia“ verboten. „Indymedia“ hatte nämlich wörtlich mitgeteilt: „Wir...

DWN
Politik
Politik Nur beim Uhu sagte Merkel "Nein"

Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte auf ihrer Abschiedstournee in ihrem angestammten Wahlkreis in Mecklenburg-Vorpommern einen Vogelpark.