Finanzen

Schweiz: Lufthansa entgeht Kartellstrafe durch Selbstanzeige

Lesezeit: 1 min
10.01.2014 10:54
Dutzende Airlines sprachen sich über Fracht-Raten und Treibstoff-Zuschläge ab. Lufthansa meldete das Kartell den Behörden und zeigte sich selbst an. So entging die deutsche Fluggesellschaft einer Millionen-Strafe.
Schweiz: Lufthansa entgeht Kartellstrafe durch Selbstanzeige

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Lufthansa ist in der Schweiz als Kronzeuge einer Kartellstrafe entgangen. Die Wettbewerbskommission (WEKO) verhängte wegen Preisabsprachen in der Luftfracht gegen zahlreiche Fluggesellschaften eine Strafe von insgesamt rund elf Millionen Franken (neun Millionen Euro). Der Lufthansa, die das Verfahren durch eine Selbstanzeige in Gang gebracht hatte, wurde die Strafe erlassen, teilte die Behörde am Freitag mit.

Der WEKO zufolge sprachen sich die Airlines in den Jahren 2000 bis 2005 über Frachtraten sowie diverse Zuschläge etwa für Treibstoff und Zollabfertigung ab. Neben Lufthansa waren das auch British Airways, Air France-KLM, SAS, American Airlines, United Continental, Singapore Airlines, Cathay Pacific Airways, Japan Airlines, Cargolux Airlines, Korean Air Lines und Atlas Air Worldwide. Viele dieser Unternehmen zeigten sich nach Bekanntwerden des Kartells ebenfalls selbst an und zahlten deswegen deutlich geringere Bußen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik NRW: Wahlbeteiligung sackt deutlich ab

Die niedrige Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wirft Fragen auf.

DWN
Deutschland
Deutschland Brüssel startet totale Kontrolle: Ab 6. Juli wird Geschwindigkeits-Überwachung in Autos Pflicht

Das Zeitalter der totalen Überwachung im Auto hat begonnen: Ab 6. Juli 2022 wird die Tempo-Überwachung ISA in allen neuen Autos zur...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Zweitgrößter Weizen-Produzent der Welt stoppt den Export

Der zweitgrößte Weizenproduzent der Welt stellt die Ausfuhren ein - mit weitreichenden Folgewirkungen.

DWN
Finanzen
Finanzen Bärenmarkt voraus: Was Anleger derzeit von professionellen Tradern lernen können

Investoren und Trader betrachten Märkte aus geradezu gegensätzlichen Perspektiven, die beide Erfolg haben können. Doch in einem...

DWN
Deutschland
Deutschland Windräder: Söder warnt Habeck vor Wortbruch bei Abstandsregeln

Der bayerische Ministerpräsident warnt den Wirtschaftsminister, die vereinbarten Abstandsregeln für Windräder zu kippen.

DWN
Politik
Politik Moskau nennt Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands „schwerwiegenden Fehler“

Die russische Regierung warnt vor einem Beitritt Schwedens und Finnlands zur Nato. Die Aussagen eines Ministers haben es in sich.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Russischer Gas-Transit durch die Ukraine geht weiter zurück

Das Volumen russischen Gases, das durch die Ukraine in die EU gepumpt wird, sinkt weiter.

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Großhandelspreise markieren stärksten Anstieg seit den 60er Jahren

Die Großhandelspreise haben im April den stärksten Anstieg seit Beginn der Zeitreihe in den 1960er Jahren markiert.