Politik

Tausende Vietnamesen protestieren gegen chinesische Firmen

Lesezeit: 1 min
14.05.2014 10:53
In Vietnam haben Tausende gegen die chinesische Regierung protestiert. Die Demonstranten stürmten chinesische Firmen und setzten die Gebäude teilweise in Brand. China hatte zuvor ohne Erlaubnis eine Ölbohrplattform in vietnamesischen Hoheitsgewässern installiert.
Tausende Vietnamesen protestieren gegen chinesische Firmen

Mehr zum Thema:  
China >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
China  

Aus Protest gegen China haben Tausende Vietnamesen am Mittwoch im Süden des Landes ausländische Firmen gestürmt und teilweise in Brand gesetzt. Hintergrund des Aufruhrs sei die Ölförderung der Chinesen in Teilen des Südchinesischen Meers, die von Vietnam beansprucht werden, teilten vietnamesische Behördenvertreter mit.

Betroffen waren demnach auch Firmengebäude von taiwanesischen Konzernen, die für chinesische Unternehmen gehalten wurden. In den Gebäuden seien Türen aufgebrochen und Fenster eingeschlagen worden. Den offiziellen Angaben zufolge demonstrierten rund 19.000 Arbeiter gegen China. Die chinesische Regierung forderte Vietnam auf, die Ordnung wiederherzustellen und Chinas Souveränität zu achten.

Die Proteste folgten auf eine außenpolitische Provokation Chinas. Bereits am 2. Mai 2014 platzierte China eine Ölbohrplattform in vietnamesischen Hoheitsgewässern, wie Zero Hedge berichtete. Die staatliche Ölbohrplattform wurde von 80 Schiffen, darunter sieben Schiffe der Volksbefreiungsarmee, eskortiert. Als die vietnamesische Küstenwache auf die Souveränitätsverletzung reagierte, wurden sie von den chinesischen Schiffen mit Wasserwerfern attackiert und gerammt. Das chinesische Außenministerium behauptete, die Förderplattform wurde in „chinesischem Territorium“ aufgestellt und habe nicht mit Vietnam zu tun.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
China >

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Deutschland
Deutschland Grüne nominieren Baerbock als Kanzlerkandidatin - oberstes Ziel ist die „Klima-Neutralität“

Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock soll ihre Partei als Kanzlerkandidatin in die Bundestagswahl führen. Baerbock wird dem Ziel, die...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Industrie schwimmt in Aufträgen - "Reichweitenrekord"

Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist den neunten Monat in Folge gewachsen. In der Folge ist die sogenannte "Reichweite" auf...

DWN
Unternehmen
Unternehmen ABN Amro zahlt halbe Milliarde Euro für Geldwäsche-Verstöße

Die niederländische Bank ABN Amro muss wegen Geldwäsche-Verstößen knapp eine halbe Milliarde Euro bezahlen. Der Skandal hat die gesamte...

DWN
Finanzen
Finanzen Darum sollten Sie Ihren Nachlass rechtzeitig regeln

Niemand denkt gerne an den eigenen Tod. Und doch ereilt er uns irgendwann alle. Vor allem, wenn man selbst Kinder hat, sollte man früh...

DWN
Finanzen
Finanzen Die Zentralbanken: Aufbruch in neue monetäre Welten

Im Windschatten der Coronakrise betritt die EZB monetäres Neuland. Rettungspakete von tausenden Milliarden Euro werden schon bald nichts...

DWN
Politik
Politik Schweiz öffnet Restaurants, Kinos und Fitnesscenter

Die eklatanten Unterschiede des Corona-Alltags in europäischen Ländern werden jetzt im Dreiländereck Deutschland - Schweiz - Frankreich...

DWN
Technologie
Technologie Erneut schwerer Unfall mit selbstfahrendem Tesla

In den USA ist es erneut zu einem schweren Unfall mit einem selbstfahrenden Tesla gekommen.

DWN
Politik