Politik

Ukraine: Hohe Wahlbeteiligung im Westen, Boykott im Osten

Lesezeit: 1 min
25.05.2014 17:01
Bei der Wahl eines neuen Staatsoberhaupts zeichnet sich in der Ukraine eine rege Beteiligung ab. In der Ostukraine bleiben hingegen viele Wahllokale geschlossen. Die endgültigen Ergebnisse werden am Montag erwartet. Alle Kandidaten im Überblick.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Ukraine  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

In der Ukraine zeichnet sich eine hohe Beteiligung an der Präsidentenwahl ab. Bei sonnigem Wetter strömten die Menschen am Sonntag in die Wahllokale. Insgesamt sind rund 36 Millionen Ukrainer aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen, der die Nachfolge des im Februar abgesetzten Staatsoberhaupts Viktor Janukowitsch antreten soll. Die Abstimmung wird von mehr als 1000 Beobachtern der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) überwacht.

Ein anderes Bild bot sich in der östlichen Donezk-Region. In der Ostukraine haben pro-russische Separatisten zwei unabhängige Republiken ausgerufen. Sie lehnen die Wahl ab. Wie die örtlichen Behörden mitteilten, waren dort lediglich 20 Prozent der Wahllokale offen. In der Stadt Donezk war eine Stimmabgabe gänzlich unmöglich, alle Wahllokale blieben geschlossen. Eine Einwohnerin machte ihrem Unmut Luft.

„Wir hoffen und haben hoffentlich in den letzten Tagen viel dafür getan, dass möglichst viele Menschen wählen können auch in der Ostukraine. Und wir hoffen auf einen Wahlausgang, den die OSZE am Ende als eine Wahl bezeichnet, die anerkannt werden kann. Und wir hoffen darauf, dass wenn die OSZE zu diesem Urteil kommt, dass dann auch in der Ostukraine und in Russland akzeptiert wird, dass das eine Wahl war, eine Wahl mit einem Ausgang und dieser Ausgang respektiert wird“, so Außenminister Frank-Walter Steinmeier.

 

 

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Warum der Dollar unter Druck immer stärker wird

Trotz zügelloser Inflation und gebremstem Wachstum wird der US-Dollar immer stärker. Das verblüfft sogar viele Experten.

DWN
Finanzen
Finanzen Credit Suisse: Kreditausfallversicherungen steigen sprunghaft an

Der neue Chef von Credit Suisse versucht, die Märkte zu beruhigen, nachdem die Kosten ihrer Kreditausfallversicherungen auf den höchsten...

DWN
Deutschland
Deutschland Regierungsberater warnen: Das Sozialsystem ist gefährdet

Die Finanzierbarkeit der deutschen Sozialkassen stehen auf dem Spiel, warnen Regierungsberater. Für die nächsten Generationen könnte das...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Navigation durch eine Welt im Schock

Machen wir uns nichts vor: Wir leben nicht länger in einer stabilen, regelgestützten Weltordnung. Die Tage der Unipolarität und des...

DWN
Finanzen
Finanzen Zollfreilager für Edelmetalle: Lohnt sich das für Privatanleger?

Mit der Lagerung im Zollfreilager sparen Privatanleger die Mehrwertsteuern auf die Weißmetalle Silber, Platin und Palladium. Ein guter...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft TurkStream-Pipeline: Lizenzentzug durch neue Sanktionen

Die kürzlich beschlossenen schärferen Sanktionen gegen Russland haben Folgen für die TurkStream-Pipeline. Der Gaspipeline wurde die...

DWN
Technologie
Technologie Boeing: Der Traum vom unbemannten E-Flugtaxi

Der US-Flugzeughersteller Boeing hat ein Konzept ausgearbeitet, wonach es in Zukunft unbemannte E-Flugtaxis geben soll. Doch davor müssen...

DWN
Politik
Politik Präsidentenwahl in Brasilien: Lula gewinnt erste Runde

Der Ex-Präsident Lula hat die erste Runde der Präsidentenwahl in Brasilien überraschend knapp für sich entschieden. Die Wahl hat die...