Apple investiert Millionen in kalifornische Solaranlage

 

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11.02.2015 12:10
Apple investiert 850 Millionen Dollar in eine Solar-Anlage in Kalifornien. Das über fünf Quadratkilometer große Solarzellen-Feld soll genug Strom für das neue Hauptquartier in Cupertino sowie alle Apple Stores in dem US-Staat produzieren. Der neue Hauptsitz wird das größte Bürogebäude der Welt.
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Apple investiert 850 Millionen Dollar in eine Solaranlage in Kalifornien. Der iPhone-Hersteller schloss dazu eine langfristige Vereinbarung mit dem US-Unternehmen First Solar, wie Apple-Chef Tim Cook am Dienstag auf einer Technologiekonferenz in San Francisco sagte. Das Kraftwerk solle so viel Strom produzieren, wie der nahe gelegene Hauptsitz in Cupertino sowie 60.000 Eigenheime verbrauchten. First Solar stellt Solarmodule her. Mit dem Bau der Anlage solle Mitte 2015 begonnen werden. Ende 2016 solle sie fertiggestellt sein.

„Wir machen das, weil es das Richtige ist“, sagte Cook bei einer Konferenz der Bank Goldman Sachs in New York. „Wir bei Apple wissen, dass der Klimawandel Realität ist.“ Der Einsatz von Solarenergie bringe Apple aber auch Einsparungen. Der Konzern stellt bereits seit Jahren seine Rechenzentren und andere Standorte auf erneuerbare Energie um. First Solar teilte mit, Apple habe ein Lieferabkommen für 25 Jahre abgeschlossen. Apple betreibt bereits eine der größten Solar- und Brennstoffzellen-Anlage der USA in Maiden im US-Bundesstaat North Carolina. Die Anlage versorgt ein gigantisches Rechenzentrum von Apple mit Solarstrom.

Kurz vor Cooks Auftritt schloss die Apple-Aktie auf dem Höchststand von 122,02 Dollar. Damit war Apple als erstes US-Unternehmen am Ende eines Handelstages mehr als 700 Milliarden Dollar wert. Diesen Wert hatte noch nie ein US-Unternehmen erreicht. Der Konzern hatte vor allem dank dem Erfolg des iPhone 6 im vergangenen Quartal 18 Milliarden Dollar verdient. Die Geldreserven schwollen auf 178 Milliarden Dollar an. Den Aktionären stellte Cook am Dienstag weitere Ausschüttungen in Aussicht. Das werde gerade erwogen, zur Vorlage der nächsten Quartalszahlen im April solle es eine Entscheidung geben.


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