Unternehmen
Die Stunde der Dialektiker

Draghi zeigt Verständnis für Blockupy, Linke sieht den Maidan in Frankfurt

EZB-Chef Mario Draghi hat die Blockupy-Proteste geschickt genutzt, um zwischen den Zeilen die weitere Integration der Euro-Zone voranzutreiben: „Noch“ sei die Euro-Zone allerdings keine „politische Union“, in der es dauerhafte Transferzahlungen zwischen den Staaten gäbe. Eine Rückkehr von geldpolitischen Kompetenzen in die Nationalstaaten schloss Draghi kategorisch aus. Die Linken sprachen, etwas hilflos, vom Maidan in Frankfurt.
18.03.2015 15:13
Lesezeit: 4 min

Im Folgenden:

Der Protest gegen die EZB hat den verschiedenen Lagern die Möglichkeit geboten, sich politisch zu positionieren. Originellerweise prallen zwei Ideologien aufeinander, die dasselbe wollen, nämlich...

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