Post: Streiks drohen, Ultimatum verstreicht

Bei der Deutschen Post droht ein unbefristeter Arbeitskampf. Zuvor hatte die Gewerkschaft Verdi dem Vorstand ein Ultimatum gesetzt, wonach 6.000 ausgegliederte Paketzusteller in den Haustarifvertrag zurückübernommen werden sollen. Doch der Vorstand ist bisher auf dieses Angebot nicht eingegangen.

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Bei der Deutschen Post werden unbefristete Streiks immer wahrscheinlicher. Die Arbeitgeber wollen nicht auf das am Donnerstag auslaufende Ultimatum der Gewerkschaft Verdi eingehen. „Wir werden uns Anfang nächster Woche zum Vorschlag von Verdi äußern“, sagte ein Post-Sprecher. Die Gewerkschaft hat der Post bis Donnerstagnachmittag Zeit gegeben, das Angebot anzunehmen. Andernfalls wollen sie die Verhandlungen für gescheitert erklären und zu Streiks aufrufen. Zuletzt hatte es bereits wochenlange Warnstreiks gegeben, viele Briefe und Pakete waren liegengeblieben.

Verdi will erreichen, dass rund 6.000 ausgegliederte Paketzusteller in den Haustarifvertrag zurückkehren. Dafür will die Gewerkschaft für 2015 auf eine lineare Einkommenserhöhung verzichten. Sie fordert aber eine Einmalzahlung und 2,7 Prozent mehr in 2016. Die Post hatte sich zu dem Angebot zunächst skeptisch geäußert, will es aber prüfen.

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