Dax bricht ein: Handels-Start mit minus 4,4 Prozent

Die drohende Pleite Griechenlands hat am Montag einen Ausverkauf europäischer Aktien ausgelöst. Der Dax fiel zur Eröffnung um 4,4 Prozent auf 10.985 Punkte. Das ist der größte Kursrutsch seit dreieinhalb Jahren. Gleiches galt für den EuroStoxx50, der 4,1 Prozent auf...

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Die drohende Pleite Griechenlands hat am Montag einen Ausverkauf europäischer Aktien ausgelöst. Der Dax fiel zur Eröffnung um 4,4 Prozent auf 10.985 Punkte. Das ist der größte Kursrutsch seit dreieinhalb Jahren. Gleiches galt für den EuroStoxx50, der 4,1 Prozent auf 3472 Zähler einbüßte.

Am Samstag waren die Gespräche zwischen der Athener Regierung und ihren Geldgebern gescheitert. Damit steht Griechenland als erster Euro-Staat vor der Zahlungsunfähigkeit. Der Mittelmeer-Anrainer muss dem Internationalen Währungsfonds (IWF) am Dienstag 1,6 Milliarden Euro zurückzahlen. Es ist unklar, ob das Land dieses Geld aufbringen kann.

Zu den größten Verlierern im Dax zählten Deutsche Bank und Commerzbank mit Kursverlusten von jeweils etwa 6,5 Prozent. Die Deutsche Telekom, die an dem führenden griechischen Telekom-Anbieter OTE beteiligt ist, rutschte um 5,2 Prozent ab.

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