Politik

Griechischer Pilot fliegt mit Kampf-Jet in die Türkei, um Bargeld abzuheben

Lesezeit: 1 min
19.07.2015 00:02
Einem Medienbericht zufolge soll ein griechischer Kampfpilot in die Türkei geflogen sein, um Bargeld in Höhe von umgerechnet 2.078 Euro abzuheben. Er landete an einer Stelle, die vom Radar nicht erfasst wird. In Griechenland dürfen die Bürger nur 60 Euro pro Tag abheben.
Griechischer Pilot fliegt mit Kampf-Jet in die Türkei, um Bargeld abzuheben

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Nach einem Medienbericht der französischen Webseite Radio Cockpit soll der griechische Pilot Major Homer Sipostopulos mit seinem F-16-Jet in die türkische Stadt Söke an der Ägäisküste geflogen sein, um dort Bargeld abzuheben. Diese Gelegenheit soll er während eines Übungsflugs genutzt haben. Das Geld soll er sich in türkischer Währung ausgezahlt haben lassen, um es anschließend in einer Wechselstube in Euro umzutauschen.

Dabei soll es sich um eine Summe von 6.000 Türkische Lira – umgerechnet 2.078 Euro – handeln. Der Pilot soll exakt drei Kilometer entfernt von Söke auf einem unbenutzten Flughafen gelandet sein, der vom Radar der türkischen Luftwaffe nicht überwacht wird. In Griechenland können an den Geldautomaten nur noch maximal 60 Euro pro Tag abgehoben werden. Diese Beschränkung soll nur für Griechen gelten, nicht für Ausländer.

Zudem sind Auslandüberweisungen in Griechenland derzeit nicht möglich. „Durch die eingeführten Kapitalverkehrskontrollen ist es griechischen Unternehmen nicht möglich, Auslandsüberweisungen zu tätigen. Auslandsüberweisungen sind nur mit Ausnahmeregelungen möglich und betreffen vereinzelnde medizinische Produkte sowie wichtige Rohstoffe“, sagte der Geschäftsführer der Deutsch-Griechischen Industrie- und Handelskammer, Athanassios Kelemis, den Deutschen WirtschaftsNachrichten.


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bertelsmann-Studie: Wie nachhaltig sind deutsche Unternehmen?
25.05.2024

Die Transformation deutscher Unternehmen befindet sich an einem entscheidenden Wendepunkt, der von der zunehmenden Digitalisierung, dem...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Nach den Protesten im Winter: Bauern wieder in schwieriger Geschäftslage
25.05.2024

Die finanzielle Situation vieler Höfe hatte sich zuletzt deutlich stabilisiert. Ist diese Phase für die Landwirtschaft nun schon wieder...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Lieferdienst Getir ist vom Markt: Wie es bei den Lebensmittel-Lieferanten weitergeht
25.05.2024

Der Weg zum nächsten Supermarkt ist in Deutschland meist kurz. Trotzdem bestellen viele Menschen Brot, Käse, Obst und Gemüse längst...

DWN
Politik
Politik Die größte Demokratie der Welt wählt: Indiens verstärkt despotische Aussichten
25.05.2024

Einige Monate vor dem Beginn der indischen Parlamentswahlen am 19. April (die Wahlen dauern noch bis 1. Juni an) machte der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Deutscher Teeverband sorgt sich um Kleinbauern
25.05.2024

Der Deutsche Teeverband bangt wegen des neuen Liefergesetzes der EU um die Kleinbauern als Zulieferer. Eine Sorge, die die...

DWN
Technologie
Technologie China dominiert grüne Technologien – und wird zum Big Player der Erdölindustrie
25.05.2024

Chinas Exporte von Batterien, Elektroautos und Solarmodulen sind im vergangenen Jahr auf ein Rekordniveau gestiegen, womit das Land seine...

DWN
Politik
Politik Russische Taktiken und die europäische Sicherheitslandschaft: Norwegen im Fokus
25.05.2024

Tor Ivar Strømmen gilt als einer der angesehensten Militärwissenschaftler Norwegens. Kurz nach der Entdeckung der Lecks in der Nord...

DWN
Finanzen
Finanzen Fußball-EM 2024: Gemeinsam gucken und Steuer sparen - für Teamgeist und Motivation
25.05.2024

Sie wollen in der Firma den Teamgeist stärken und eine größere Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen schaffen? Laden...