US-Bohrungen lassen Ölpreise weiter fallen

Die Ölpreise geben weiter nach: Die Nordseesorte Brent kostete am Morgen 48,33 Dollar pro Barrel und damit 28 Cent weniger als am Freitag. Einen Grund dafür sehen Händler in neuen Bohranlagen in den USA.

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Der Preis der US-Rohölsorte Sorte WTI fiel am Montag um 25 Cent. (Grafik: <a href="http://www.ariva.de/wti_roh%C3%B6l_nymex-kurs/chart?boerse_id=126&amp;size=XXL&amp;t=week&amp;go=1&amp;go=1&amp;quoteType=last" target="_blank">ariva.de</a>)

Der Preis der US-Rohölsorte Sorte WTI fiel am Montag um 25 Cent. (Grafik: ariva.de)

Die Ölpreise haben am Montag an die Talfahrt der vergangenen Handelstage angeknüpft und weiter leicht nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Morgen 48,33 Dollar. Das waren 28 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 25 Cent auf 43,62 Dollar.

Händler erklärten die fallenden Ölpreise mit einem Anstieg der Bohrlöcher in den USA. Nach Angaben des führenden Öl-Ausrüsters Baker Hughes vom vergangenen Freitag ist die Zahl der Bohranlagen um sechs auf 670 gestiegen. Dies sei der dritte Anstieg in Folge gewesen. Ein Zuwachs an Förderanlagen deutet auf ein höheres Angebot hin und belastet die Ölpreise. Unterdessen haben mit der Société Generale und JPMorgan weitere führende Banken ihre Prognosen für die Ölpreise gesenkt.

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