Innovation bietet Ökostrom für unterwegs

Lesezeit: 1 min
23.09.2015 18:33
Die neuen Mini-Windturbinen passen in jede Handtasche. Die Turbinen können auch bei schwachem Wind ausreichend Energie erzeugen, um ein Elektro-Auto komplett aufzuladen. Außerdem können sie den erzeugten Strom speichern und auch so konvertieren, dass sie die Steckdosen zu Hause mit Strom versorgen.

Jeder kann von jetzt an seine private Windturbine und damit Ökostrom für unterwegs bei sich tragen. Ein Unternehmen aus den USA hat tragbare Windturbinen entwickelt, die man eingeklappt in den Rucksack packen und bei Gelegenheit aufstellen kann. Die Mini-Windräder haben drei Flügel und drei Beine, sie lassen sich also wie ein Camping-Kocher aufstellen und erzeugen auch schon bei einer Windgeschwindigkeit von etwa sechs Kilometer pro Stunde Strom.

Eine Besonderheit der Mini-Windräder ist es, dass sie auch Strom erzeugen können, wenn die Windräder vertikal aufgestellt sind. Bei starkem Wind kann man die Flügel so aufstellen, bei schwachem Wind auf die übliche Weise horizontal. Die Turbinen gibt es in vier verschiedenen Größen, die entsprechend unterschiedlich viel Strom erzeugen können.

Mit der kleinsten Turbine kann man ein Smartphone bis zu viermal komplett aufladen, mit der größten ein Elektroauto. Die größte Windturbine mit dem Ökostrom für unterwegs wiegt 19 Kilogramm und ist einen Meter hoch. Damit passt sie in den Kofferraum eines Elektroautos, das dann mit selbst erzeugter Windenergie aufgeladen werden kann. In ihrem Innern befindet sich ein 300,000-mAh starker Lithium-Ionen-Akku.

Die Turbine erzeugt eine Leistung von 2500 Watt, die anderen erreichen eine Leistung von 1000, 400 und 50 Watt. Das Hersteller-Unternehmen hat die ersten tragbaren Windturbinen bereits 2014 vorgestellt, die weiterentwickelte Version wird nun aktuell bei Kickstarter gezeigt. Die Mini-Windräder können den erzeugten Strom auch speichern und so umwandeln, dass er dem Stromnetz der Wohnung zugeführt werden kann.

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