Politik

Mazedonische Armee stoppt aus Griechenland kommende Flüchtlinge

Lesezeit: 1 min
14.03.2016 17:41
Die mazedonische Armee hat hunderte Flüchtlinge gestoppt, die die griechisch-mazedonische Grenze unerlaubt überquert haben. Die Flüchtlinge waren zuvor aus dem überfüllten griechischen Flüchtlingscamp Idomeni aufgebrochen.
Mazedonische Armee stoppt aus Griechenland kommende Flüchtlinge

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die mazedonische Armee hat hunderte Flüchtlinge gestoppt, die die griechisch-mazedonische Grenze unerlaubt überquert haben. Die Soldaten schritten am Montag in der Nähe von Gevgelija ein, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Die Flüchtlinge waren zuvor aus dem überfüllten griechischen Flüchtlingscamp Idomeni aufgebrochen, um eine alternative Route nach Mazedonien zu finden und ihren Weg auf der sogenannten Balkanroute fortzusetzen.

Rund 20 Journalisten, die den Flüchtlingszug begleitet hatten, wurden auf eine Polizeiwache in Gevgelija gebracht, wie der ebenfalls betroffene AFP-Reporter berichtete.

Eine Gruppe von insgesamt rund tausend Flüchtlingen war am Montag aus Idomeni gestartet. Auf ihrem Marsch über Hügel und Felder überquerte sie auch einen Grenzfluss. Griechische Polizisten begleiteten die Flüchtlinge, hielten sie aber nicht auf. Im Internet-Kurzmitteilungsdienst Twitter dokumentierten Unterstützer unter dem Hashtag #Marchofhope (Marsch der Hoffnung) den Weg der Flüchtlinge durch das Grenzgebiet.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Altkanzler Schröder warnt erneut eindringlich vor Baerbock

Altkanzler Gerhard Schröder warnt zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage vor der neuen Außenministerin. Diese beginnt bereits, mehr Macht...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldfonds kaufen erstmals seit Sommer wieder Gold

Die Bestände der weltweiten börsengehandelten Gold-Fonds (ETFs) sind im November zum ersten Mal seit diesem Sommer wieder gestiegen. Doch...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschlands Industrie: Ohne fossile Energiequellen gehen alle Lichter aus

Die deutsche Industrie ist zwingend auf fossile Energieträger angewiesen. Daran wird sich allen Träumereien der Politik zum Trotz auch...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB-Geldpolitik: Wer profitiert von 5,2 Prozent Inflation?

Die Sparer ächzen unter den hohen Inflationsraten und den jahrelangen Nullzinsen. Doch es gibt auch Gewinner der EZB-Politik. Kritische...

DWN
Deutschland
Deutschland Zwei weitere Gasversorger stellen Belieferung ihrer Kunden ein

Die bundesweit tätigen Marken gas.de und Grünwelt haben die Belieferung ihrer Kunden eingestellt.

DWN
Politik
Politik Erster Baerbock-Spruch als Außenministerin: „Deutschland und Frankreich gehören ewig zusammen“

Die neue Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat die Bedeutung der Europäischen Union für Deutschland und die Freundschaft zu...

DWN
Politik
Politik Warum China im Ukraine-Konflikt nicht Partei ergreifen kann

China hat weder die Fähigkeit noch den Willen, im Russland-Ukraine-Konflikt Partei zu ergreifen. In beiden Staaten hat China handfeste...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft EU-Kommission will Sanktionsinstrument gegen externe Einmischung schaffen

Die EU-Kommission will ein Instrument schaffen, mit dem sie weitreichende Eingriffe in die Handelspolitik der Mitgliedsstaaten tätigen...