Syrien: Söldner verhindern Hilfslieferung für Zivil-Bevölkerung

Am Montag haben die islamistischen Söldner in Aleppo eine neue Offensive gegen die Russen und Syrer gestartet. Damit konnte die von Russland und Syrien geplante Hilfslieferung von Zivilisten nicht durchgeführt werden.

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Die militärische Lage in West-Aleppo. (Screenshot)

Die militärische Lage in West-Aleppo. (Screenshot)

Am Montag haben die islamistischen Söldner in der syrischen Stadt Aleppo damit begonnen, eine Großoffensive im Nordwesten der Stadt gegen die syrische Armee (SAA auszuführen. Ziel der Offensive ist das Viertel Al-Zahraa, berichtet Al-Masdar News. Das Viertel wurde mit Artillerie, Panzern und ,Höllenkanonen‘ beschossen. Unklar bleibt, wie viele Zivilisten bei dem Angriff der Söldner getötet wurden.

Aron Lund vom Carnegie Institute sagte der Zeitung Guardian, dass die Al-Nusra-Front und Ahrar al-Scham die führenden Söldner-Truppen in Aleppo seien. „Wenn sie die Belagerung erfolgreich brechen, wird das Fatah al-Scham einen Popularitäts-Schub einbringen“, so Lund. Fatah al-Scham ist der neue Name des syrischen Al-Qaida-Ablegers Al-Nusra-Front.

Zuvor hatten Russland und Syrien eine tägliche dreistündige Feuerpause in der syrischen Stadt Aleppo angekündigt, damit Hilfsgüter für die eingeschlossene Zivilbevölkerung in den Ostteil der Stadt gebracht werden können, berichtet Reuters. Die Kampfunterbrechungen sollten am Donnerstag beginnen und jeweils von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr andauern, sagte Generalleutnant Sergej Rudskoi vom russischen Verteidigungsministerium auf einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz. In dieser Zeit würden „alle militärischen Aktionen, Luft- und Artillerieangriffe gestoppt“.

Doch die islamistischen Söldner reagierten nicht auf den Vorschlag und starteten stattdessen weitere Angriffe.

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