Verband der russischen Kriegsmarine passiert Norwegen

Das norwegische Verteidigungsministerium hat Fotos von mehreren russischen Schiffen veröffentlicht, die sich auf dem Weg ins Mittelmeer befinden sollen. Sie sollen im Krieg um Syrien eingesetzt werden.

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Die Admiral Kuznetzow. (Foto: 333 SKVADRONEN, FORSVARET)

Die Admiral Kuznetzow. (Foto: 333 SKVADRONEN, FORSVARET)

Der Zerstörer Piotr Velikij. (Foto: 333 SKVADRONEN, FORSVARET)

Der Zerstörer Piotr Velikij. (Foto: 333 SKVADRONEN, FORSVARET)

Das U-Boot Delta IV, fotografiert am 12. Oktober in internationalen Gewässern. (Foto: 333 SKVADRONEN, FORSVARET)

Das U-Boot Delta IV, fotografiert am 12. Oktober in internationalen Gewässern. (Foto: 333 SKVADRONEN, FORSVARET)

Die Route der russischen Kriegsmarine ins Mittelmeer. (Grafik: DWN)

Die Route der russischen Marine ins Mittelmeer. (Grafik: DWN)

Das norwegische Militär hat in der Zeitung VG Fotos von Überwachungs-Flugzeugen veröffentlicht, die eine Flotte von russischen Kriegsschiffen vor der Küste von Norwegen abbilden sollen. Die Schiffe sollen sich auf dem Weg nach Syrien befinden. Die Aufnahmen wurden am Montag gemacht. Bei den Schiffen handele es sich unter anderem um den Flugzeugträger Admiral Kuznetsov, den Schlachtkreuzer Pjotr Velikij, das Anti-U-Boot-Kriegsschiff Severomorsk und den Zerstörer Vize-Admiral Kulakov die in der Nähe der Insel Andoya im Norden von Norwegen aufgetaucht seien.

Ein Sprecher des norwegischen Militärgeheimdienstes sagte, dass die Streitkräfte des Landes häufig solches Material freigeben, während die Zeitung VG mit Verweis auf General Morten Haga Lunde, Leiter des Militärgeheimdiensts, berichtet, dass die acht beteiligten Schiffe wahrscheinlich eine Rolle in der entscheidenden Schlacht für Aleppo spielen werden.

Ein hochrangiger Nato-Diplomat bestätigte dem englischsprachigen Dienst von Reuters die Überfahrt der russischen Schiffe. Diese sollen beim „finalen Angriff“ auf Aleppo in zwei Wochen eingesetzt werden, so der Diplomat.

Die Flotte der Kriegsmarine überquerte am Mittwoch die norwegische Stadt Bergen. Doch nach russischen Medienberichten sollen sich die Schiffe durch den Ärmelkanal, vorbei an Gibraltar und ins Mittelmeer zur syrischen Küste bewegen.

„Sie setzen die gesamte Nordflotte und ein Großteil der baltischen Flotte im Rahmen der größten Flächeninstandsetzung seit dem Ende des Kalten Krieges ein (…) Dies ist kein freundlicher Hafenanruf. In zwei Wochen werden wir ein Crescendo von Luftangriffen auf Aleppo als Teil der russischen Strategie sehen, um dort den Sieg zu erklären “, so der Nato-Diplomat, den Reuters ohne Nennung des Namens zitiert.

Die russische Nachrichtenagentur TASS berichtete im Juli unter Berufung auf eine militärische Quelle, dass der der Flugzeugträger Admiral Kusnezow von Oktober bis Januar am russischen Einsatz in Syrien teilnehmen werde. Das Kriegsschiff würde Kampfjets der Klassen15 Su-33 und MIG-29K und über zehn Kampfhelikopter der Klassen Ka-52K, Ka-27 und Ка-31 Helikopter transportieren. Nach Informationen des norwegischen Militärgeheimdiensts sollen die Schiffe aktuell auf dem Weg ins Mittelmeer sein. Russland hat eine Marinebasis in Arkhangelsk, das sich östlich von Norwegen befindet.

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