Microsoft kauft eigene Aktien in Milliardenhöhe zurück

Microsoft hat ein neues Rückkaufprogramm für eigene Aktien im Umfang von 40 Milliarden Dollar angekündigt. Das aktuelle Programm, welches ebenfalls 40 Milliarden umfasst, läuft am Jahresende aus. Die Verschuldung steigt – erst im August hatte das Unternehmen 20 Milliarden Dollar am Markt aufgenommen.

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Die Gesamtverschuldung von Microsoft beträgt über 50 Milliarden Dollar. (Grafik: Zerohedge)

Die Gesamtverschuldung von Microsoft beträgt über 50 Milliarden Dollar. (Grafik: Zerohedge)

Der US-Technologiekonzern Microsoft treibt die Rückkäufe seiner Aktien aggressiv voran. Am Dienstag veröffentlichte das Unternehmen Pläne für ein neues, stufenweises Rückkaufprogramm im Gesamtwert von 40 Milliarden Dollar. Das aktuelle Rückkaufprogramm, welches ebenfalls ein Volumen von 40 Milliarden Dollar hat – werde zum Jahresende planmäßig abgeschlossen, gab Microsoft auf seiner Homepage bekannt.

Das neue Rückkaufprogramm repräsentiert etwa 9 Prozent aller noch ausstehenden Aktien von Microsoft. Zugleich soll die Dividende um 3 Cent je Aktie erhöht werden, was etwa 8 Prozent entspricht.

„Der Vorstand hat ein neues Aktien-Rückkaufprogramm im Umfang von bis zu 40 Milliarden Dollar autorisiert. Das neue Rückkaufprogramm, welches kein Ablaufdatum hat, kann jederzeit beendet werden. Das Unternehmen bekräftigt, dass es auf bestem Wege ist, das laufende Programm im Umfang von 40 Milliarden Dollar bis zum 31. Dezember zu erfüllen“, heißt es in der Stellungnahme.

Microsoft begann im Jahr 2008, erstmals eigene Aktien aufzukaufen. Damals lag der Aktienkurs bei etwa 25 Dollar, mittlerweile steht die Aktie bei rund 56 Dollar. Zugleich hat die Verschuldung des Unternehmens deutlich zugenommen. Im August wurden Anleihen im Gesamtwert von rund 20 Milliarden Dollar mit Laufzeiten zwischen 10 und 30 Jahren verkauft, auf welche das Unternehmen Zinsen zwischen 2,42 Prozent und 3,75 Prozent zahlen muss.

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