Kriegs-Gefahr: Das Endspiel um den Petro-Dollar hat begonnen

 

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19.03.2017 01:56
Der Ölpreis-Verfall zerstört das Geschäftsmodell Saudi-Arabiens. Damit wird die wichtigste Säule des amerikanischen Petrodollar-Systems erschüttert. Die Saudis hoffen auf eine letzte Rettung durch US-Präsident Trump und einen Krieg gegen den Iran. 
Kriegs-Gefahr: Das Endspiel um den Petro-Dollar hat begonnen

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Nach dem Besuch des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman bei US-Präsident Donald Trump haben die Saudis eine bemerkenswerte Stellungnahme abgegeben. Das Statement trieft von Ergebenheit - und auf Bloomberg TV reiben sich die Kommentatoren die Augen: Niemand weiß, was bei dem Treffen zwischen den Saudis und Trump wirklich vereinbart wurde. Doch die Saudis preisen Trumps geopolitische Orientierung am Golf plötzlich in den höchsten Tönen.

Bloomberg zitiert ausführlich aus dem offiziellen Statement der Saudis:

„Das Treffen zwischen Prinz Mohammad bin Salman und Präsident Donald Trump war ein großer Erfolg und markierte einen historischen Wendepunkt im bilateralen Verhältnis beider Länder. Die Beziehungen erlebten eine Periode der Meinungsverschiedenheiten. Doch das heutige Treffen hat die Dinge auf den richtigen Weg gebracht. Es markiert eine signifikante Veränderung der Beziehungen in den politischen, militärischen, sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Feldern. All dies liegt am großen Verständnis von Präsident Trump (…).

Prinz Mohammad bin Salman diskutierte mit Präsident Trump über das US-Einreiseverbot für Bürger aus sechs Ländern. Seine Exzellenz hatte diese Angelegenheit von Anfang an beobachtet. Saudi-Arabien glaubt nicht, dass diese Maßnahme sich gegen muslimische Länder oder die islamische Religion richtet. Diese Maßnahme ist eine souveräne Entscheidung, die darauf abzielt, die Einreise von Terroristen in die USA zu verhindern. Präsident Trump drückte seine tiefe Achtung vor dem Islam aus, die eine der göttlichen Religionen ist, die mit den Prinzipien der Menschlichkeit kamen, bevor sie von radikalen Gruppen missbraucht wurde.

Es wurden viele wirtschaftliche Fragen zwischen den beiden Ländern ausdiskutiert. Diese umfassten großen saudischen Investitionen in die USA und zusätzliche Ausnahmeregelungen, um US-Firmen den Eintritt in den saudischen Markt zu ermöglichen (…). Prinz Mohammad bin Salman betonte, wie schlimm und sehr gefährlich das Atomabkommen für die Region ist. Es hält das radikale iranische Regime lediglich für eine kurze Zeit davon ab, eine Atombombe herzustellen. Dieser Deal könnte zu einer gefährlicheren und kontinuierlicheren Bewaffnung jenen Ländern der Region führen, die eine iranische militärisch-nukleare Kapazität nicht akzeptieren werden.

Der Präsident und der Kronprinz teilen dieselben Ansichten über die Schwere des iranischen Expansionszugs in der Region. Der Iran versucht, seine Legitimität in der islamischen Welt zu gewinnen, indem er terroristische Organisationen unterstützt (…) Irans Unterstützung für terroristische Organisationen wie Al-Qaida, ISIS, die Hisbollah und weitere Gruppen in Verbindung mit seinem Widerstand zur Lösung der Palästinenser-Frage , als eine Form des Exports seiner eigenen Agenda, sind nichts anderes als ein weiterer Versuch, jene Legitimität zu erlangen, die ihm unter den Muslimen fehlt (…).

Prinz Mohammed Bin Salman äußerte nach dem Treffen seine Zufriedenheit über die positiven Einstellung und Klarstellungen, die er von Präsident Trump über seine Haltung zum Islam hörte. Dies widerspricht den Medienberichten, die über den Präsidenten gestreut wurden. Präsident Trump hat eine beispiellose und ernsthafte Absicht, mit der muslimischen Welt zusammenzuarbeiten (…)-

Prinz Mohammed Bin Salman sieht in Präsident Trump einen wahren Freund der Muslime, der der muslimischen Welt in einer unvorstellbaren Weise dienen wird – entgegen dem negativen Porträt, das einige versucht haben, zu fördern, ob durch die Veröffentlichung ungerechter Aussagen, die aus ihrem Kontext herausgerissen wurden, oder durch unrealistische Medienkommentare und Analysen.“

Die Stellungnahme deutet darauf hin, dass die Saudis begründete Hoffnungen auf einen baldigen Krieg gegen den Iran hegen. Trump hatte beim Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu bereits angekündigt, er wolle eine Allianz von Israel bis Saudi-Arabien formen, um gegen den Iran vorgehen zu können. Trump bezichtigt den Iran des Staatsterrorismus, was allerdings auf die Saudis noch viel mehr zutreffen würde: Hillary Clinton, deren Stiftung von den Saudis massiv finanziert wurde, hatte in einer Email eingeräumt, dass die Saudische Regierung den IS finanziell unterstützt. Die Saudis unterstützten zahlreiche Söldner-Truppen in Syrien und anderswo.

Für die Saudis ist ein Krieg gegen den Iran die letzte Chance, die Staatspleite zu vermeiden. Wenn es gelingt, den Iran wieder aus dem Kreis der Ölförderer zu verdrängen, dann könnte auch der Petrodollar gerettet werden. Der Iran hat vor einigen Wochen angekündigt, aus dem Petrodollar aussteigen zu wollen. Das hatten zuvor auch Gaddafi in Libyen und Assad in Syrien in Erwägung gezogen - mit den bekannten Folgen.

Denn der Petrodollar und damit die Weltherrschaft des Dollar lassen sich nur mehr mit militärischen Mitteln aufrecht erhalten.

Der Preis für Erdöl konnte in den vergangenen drei Monaten – angestoßen durch eine vereinbarte Förderkürzung wichtiger Produzentenländer – über der Marke von 50 Dollar pro Barrel (159 Liter) stabilisiert werden. Es zeigt sich jedoch, dass der seit Mitte 2014 anhaltende Abwärtstrend strukturelle Gründe hat und sich wieder verschärfen dürfte. Die Schwierigkeiten am Ölmarkt bringen das einzige tragfähige Geschäftsmodell der saudischen Herrscherfamilie durcheinander.

Trotz der durch den niedrigen Ölpreis ausgelösten Schieflage im Haushalt und angeblichen Sparanstrengungen in Milliardenhöhe ist das saudische Herrscherhaus nämlich moralisch nicht in der Lage, eine Transformation der Wirtschaft durchzufühen. Wie die japanische Zeitung Asahi Shimbun berichtet, zeigen sich die Saudis aktuell in Japan von ihrer maßlosen und hedonistischen Seite: So wird der saudische König bei seiner Reise durch Asien von mehr als 1.000 Mitgliedern der Königsfamilie, Wirtschaftsvertretern und Angestellten begleitet. Rund 1.200 Zimmer in Luxushotels und etwa 400 Luxuslimousinen mussten deshalb alleine in Tokio reserviert werden. „Die Instandhaltungskosten der Luxuslimousinen sind hoch. Weil wir die benötigte Anzahl an Fahrzeugen nicht allein in Tokio auftreiben konnten, sammeln wir jetzt auch Limousinen aus den Präfekturen Kanagawa und Saitama sowie aus dem Großraum Tokio ein“, wird ein Mitarbeiter aus der Branche zitiert.

Zehn Flugzeuge waren nötig, um die Delegation einzufliegen, von deren genauem Umfang die japanischen Behörden bis zuletzt keine genauen Vorstellungen hatten. In Indonesien, welches König Salman vor seiner Reise nach Japan besuchte, brachte die etwa 1.500 Mann starke Delegation aus Saudi-Arabien etwa 460 Tonnen Gepäck mit ins Land und rund 720 Limousinen zu einem Gesamtpreis von etwa 3 Millionen Dollar mussten angemietet werden, schreibt Asahi Shimbun.

Das verschwenderische Auftreten der saudischen Regierung steht in scharfem Kontrast zum Zustand des Staatshaushalts. Dieser weist seit zwei Jahren hohe Defizite auf, die offenbar laufend durch den Verkauf von Devisenreserven ausgeglichen werden müssen. Zwischen Mitte 2014 und Ende 2016 sanken diese um 27 Prozent, von fast 800 Milliarden Dollar auf etwa 530 Milliarden Dollar, berichtet die Rohstoff-Analyseplattform SRSrocco Report.

Erstaunlich ist, dass die Fremdwährungspolster des Landes auch während der nach der Opec-Einigung zu Förderkürzungen einsetzenden Stabilisierungsphase am Ölmarkt weiter abschmolzen. Diese wurde Ende November 2016 bekanntgegeben und führte zu einem Anstieg des Ölpreises auf deutlich über 50 Dollar je Barrel. „Saudi-Arabiens Devisenbestände fielen von 536 Milliarden Dollar im Dezember 2016 auf 523 Milliarden Dollar im Januar 2017. Dies ist ein recht großer Verlust. Noch bemerkenswerter ist, dass dies geschah, obwohl der Ölpreis zwischen Dezember und Januar von 53 Dollar auf 54 anstieg“, berichtet SRSrocco Report. Interessant ist die Einschätzung des Portals, dass nur etwa 1,7 Milliarden Dollar davon auf Einbußen durch die vereinbarten Produktionskürzungen zurückzuführen sei – der Grund für die Abnahme der Devisenreserven in Höhe von über 10 Milliarden Dollar sei nicht bekannt.

Die amerikanische Energy Information Agency (EIA) geht davon aus, dass die Einnahmen aus dem Ölexport zwischen 2014 und 2015 um etwa 50 Prozent von etwa 247 Milliarden Dollar auf etwa 130 Milliarden Dollar zurückgegangen sind. Das vergangene Jahr könnte noch schlechter ausgefallen sein. In den ersten fünf Monaten wurden demnach nur etwa 39 Milliarden Dollar erlöst, insgesamt schätzt die EIA die Einnahmen für 2016 auf nur 110 Milliarden Dollar.

Um die Situation nicht vollkommen außer Kontrolle geraten zu lassen, ist Saudi-Arabien zu einem massiven Sparprogramm gezwungen. Im laufenden Jahr werden offenbar Inlands-Investitionen im Gesamtumfang von nur 20 Milliarden Dollar anvisiert. 2015 waren es noch über 70 Milliarden Dollar, im Jahr 2014 noch fast 100 Milliarden Dollar. Im vergangenen Jahr war das Königreich zudem gezwungen, Kredite am Kapitalmarkt im Gesamtumfang von etwa 18 Milliarden Dollar bei westlichen Banken aufzunehmen.

Der geplante Teilbörsengang der staatlichen Ölgesellschaft Aramco könnte zwar zu einer finanziellen Erleichterung führen, nachhaltig ist diese Form der Kapitalbeschaffung jedoch nicht. Derzeit ist im Gespräch, 5 Prozent der Gesellschaft privaten Investoren anzubieten. Ein von saudischer Seite ins Spiel gebrachter Firmenwert von 2 Billionen Dollar ergäbe demnach ein Volumen von 100 Milliarden Dollar. Abzuwarten bleibt, ob der Deal tatsächlich realisiert wird und welche Bewertung Aramco erhält. Die britische Beratungsfirma Wood Mackenzie sieht den Wert des Unternehmens beispielsweise nur bei etwa 400 Milliarden Dollar.

Die Chancen für eine Trendwende stehen indes schlecht. Im Gegenteil, verschiedene Faktoren sprechen dafür, dass es sich bei den derzeit niedrigen Ölpreisen um Anzeichen eines langfristigen, strukturellen Trends handelt.

Dazu zählt das globale Überangebot an Erdöl, welches mit dem (Wieder-)Aufstieg der US-amerikanischen Öl- und Gasindustrie zusammenhängt. Deren kostenintensive Fracking-Betriebe waren aufgrund des Preisverfalls 2014 und 2015 in die Defensive gedrängt worden. Es gilt am Ölmarkt als ein offenes Geheimnis, dass es Saudi-Arabien selbst war, welches den Preisverfall durch eine massive Angebotsausweitung einleitete, um die in den USA entstehende Konkurrenz am Aufstieg zu hindern. Ironischerweise profitierten dann die US-Frackingbetriebe – welche sich inzwischen kosteneffizienter aufgestellt und technologisch weiterentwickelt hatten – zu den ersten Profiteuren der Preisanstiege nach dem Opec-Deal.

„Das kurzfristig größte Problem für die Opec sind die steigenden Lagerbestände in den USA. Der Preis für Erdöl sank in der vergangenen Woche merklich, als die EIA Rekordlagerbestände von 528 Millionen Barrel in den USA vermeldete, welche in den neun Wochen zuvor angestiegen waren. Während einige Analysten darauf verweisen, dass die Lager in anderen Teilen der Welt abnehmen so haben die USA doch die bei weitem verlässlichsten Daten und großen Einfluss auf den Markt. Die USA sind zudem der weltgrößte Konsument von Erdöl und deshalb die zentrale Kampfzone zwischen der Opec und den Fracking-Anbietern“, schreibt die Financial Times. Die EIA rechnet für das laufende Jahr mit einer täglichen Öl-Produktion von 9,2 Millionen Barrel in den USA – etwa 300.000 Barrel mehr als im Jahr 2016.

Wie angespannt die Nerven in der saudischen Führung sind, zeigte sich, als der Energieminister des Landes die amerikanische Konkurrenz kürzlich scharf kritisierte. Khalid al-Falih sagte, es gäbe für die Amerikaner keine „Geschenke“ mehr. „Ein anderer Vertreter sagte, dass die OPEC nicht die Kosten für die Produktionssteigerungen der US-Fracking-Industrie übernehmen würde“, zitiert Reuters einen Vertreter aus der US-Branche.

Zudem schwenken derzeit viele Hedgefonds um und ziehen ihre Wetten auf weiter steigende Preise zurück. Sie merken, dass sie in ihrer Einschätzung zur Entwicklung der Ölpreise zu optimistisch waren. „Weil die Ölpreise im Jahr 2017 nicht weiter gestiegen sind, wurde ihre Position immer schwächer. Händlern zufolge ist es nicht überraschend, dass die Hedgefonds ihre Wetten derzeit zurückziehen. ‚Zwischenzeitlich gab es am Markt 12 Wetten auf steigende Preise für jede Wette auf sinkende Preise. Solch ein Szenario ist hochriskant, wenn sich ein Markt mit fallenden Preisen und mehr Verkäufern wie derzeit anbahnt‘“, wird ein Analyst der Saxo Bank von der FT zitiert.

Saudi-Arabien spielt eine zentrale Rolle für den Status des US-Dollar als Weltreservewährung, weil es sein Erdöl ausschließlich für Dollar verkauft. Dadurch herrscht weltweit eine beständige hohe Nachfrage nach der Währung, die von den Saudis zu großen Teilen wiederum in amerikanischen Staatsanleihen investiert wird und so zur Finanzierung der USA beiträgt. Dieses Petrodollar-System könnte im Falle einer wirtschaftlichen Krise oder politischen Eskalation in Saudi-Arabien sein wichtigstes Standbein einbüßen.

Vor diesem Hintergrund muss das strikte Vorgehen der saudischen Finanzaufsicht im Januar 2016 gegen Banken gewertet werden, welche auf einen Kursverfall des saudischen Rial im Zuge des Ölpreisverfalls gewettet hatten. Die sich ausweitenden Defizite im Staatshaushalt hatten zwischenzeitlich sogar dazu geführt, dass ausländische Arbeiter nicht mehr bezahlt werden konnten.

Der geplante Besuch des saudischen Königs in China besitzt hohe Relevanz, weil es in der jüngsten Vergangenheit zu Verstimmungen in den Beziehungen zu den USA gekommen war. China als aufstrebende Macht sei geneigt, Riad aus dem Einflussbereich Washingtons zu lösen, schreibt die South China Morning Post: „Saudi-Arabiens Allianz mit den USA wurde von Meinungsverschiedenheiten bezüglich des Atom-Vertrages mit dem Iran, des Syrien-Krieges und des islamischen Extremismus überschattet. US-Präsident Trumps politische Strategie für die Region ist ohnehin unklar. China hat seine Beziehungen zum Königreich ausgebaut. Präsident Xi Jinping besuchte Riad vergangenes Jahr, bevor er nach Teheran weiterreiste. Auch auf sicherheitspolitischer Ebene gab es Fortschritte. Saudi-Arabien hat in China Militärtechnologie gekauft und eine chinesische Flotte besuchte im Januar die Hafenstadtstadt Jedda.“ Implizit besteht damit für die USA auf eine Gefahr, dass Saudi-Arabien den chinesischen Yuan künftig beim Verkauf des Erdöls berücksichtigen könnte.

Wegen der wirtschaftlichen Schwierigkeiten führt die saudische Regierung derzeit Kriege im Nachbarland Jemen und in Syrien. Beide Auseinandersetzungen haben sich trotz der verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung bisher noch nicht positiv auf den Ölpreis ausgewirkt. Dies könnte sich im Falle eines Waffengangs gegen den Iran ändern. Zugleich könnte die Saudis dann die religiöse Vorherrschaft im Islam beanspruchen und ihre Art des Islam in alle Welt exportieren. Dies dürfte zu weiteren Unsicherheiten und Kriegen weltweit führen, was sich, so das Kalkül der Saudis, wiederum positiv auf den Ölpreis auswirken sollte. Der Petrodollar, das wissen die Saudis genauso wie die Amerikaner, bezieht seinen Wert aus dem Krieg.

Zusätzlich Fahrt könnte den Ölpreis aufnehmen, wenn die Saudis den ersten gemeinsamen Erfolg mit den USA beim G20 noch verstätigen können: Dort unterblieb auf Druck aus Riad und Washington der Hinweis auf die Verpflichtung zum Ausstieg aus den fossilen Energieträgern. Trump hatte bei der CIA bereits gesagt, dass es ein Fehler Obamas gewesen sei, aus dem Öl aussteigen zu wollen. Die Kombination von Kriegen und dem Abschied von Erneuerbaren Energien könnte das Ende des Petrodollars noch einmal abwenden.

Bis dahin schaffen die Saudis ihre Devisen außer Landes, um nicht auf die Annehmlichkeiten verzichten zu müssen, sollte es mit der Rettung doch nicht klappen. Das Königreich hat in den vergangenen Jahrzehnten die eingenommenen Petro-Dollars vor allem in US-Anleihen und US-Vermögensgüter investiert. Ein erheblicher Teil der Gelder floss offenbar auch in US-Offshore-Zentren wie Delaware, Wyoming oder Nevada. Die Panama Papers bestätigen, dass die saudische Königsfamilie Gelder in Steuer-Oasen parkt.

 

 



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