Renditen von US-Anleihen steigen deutlich

Die Renditen amerikanischer Staatsanleihen und damit die Finanzierungskosten der USA sind in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen.

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US-amerikanische Staatsanleihen haben in den vergangenen Tagen ihre Kursverluste ausgeweitet. In allen Laufzeiten stiegen im Gegenzug die Renditen der Papiere.

Anleihen mit Laufzeit von zwei Jahren rentierten am Dienstag mit 1,39 Prozent – Mitte 2016 lag die Rendite noch bei etwa 0,8 Prozent und Anfang 2012 bei nur etwa 0,2 Prozent.

Fünfjährige Anleihen rentierten mit 1,88 Prozent – Mitte 2016 lag die Rendite noch bei etwa 1,25 Prozent und im Jahr 2012 bei etwa 0,75 Prozent.

Richtungweisende zehnjährige Papiere rentierten mit 2,32 Prozent. Im Jahr 2016 lag die Rendite dieser Anlageklasse noch zwischen 1,4 und 1,8 Prozent.

Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren rentierten mit 2,91 Prozent und damit deutlich höher als in den vergangenen Wochen. Allerdings sind Renditen der Dreißigjährigen US-Papiere im Gegensatz zu den anderen Laufzeiten in den vergangenen Jahren gesunken.

Die Anstiege bei den Renditen führen zu einer Verteuerung der Finanzierungskosten der US-Regierung. Da diese enorm überschuldet ist, könnten weitere Rendite-Anstiege die Stabilität des US-Haushalts in Zukunft schwer erschüttern. Zusätzlich erschwert wird die Situation durch die Tatsache, dass die Wirtschaft in den vergangenen Monaten deutliche Zeichen einer Abschwächung gezeigt hat.

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