Umfrage: Berlusconi liegt in Italien wieder vorne

Die regierenden Sozialisten müssen sich in Italien auf den Verlust der Mehrheit einstellen.

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Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi bei seiner Ankunft zu einem Treffen der European Peoples Party (EPP) am 14.12.2017 in Brüssel. (Foto: dpa)

Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi bei seiner Ankunft zu einem Treffen der European Peoples Party (EPP) am 14.12.2017 in Brüssel. (Foto: dpa)

Italiens sozialdemokratische Regierungspartei PD verliert einer Umfrage zufolge an Rückhalt. Nur wenige Wochen vor der erwarteten Auflösung des Parlaments und anschließenden Neuwahlen büßte die PD in der Wählergunst einen Prozentpunkt auf 23,4 Prozent ein, wie eine Ipsos-Umfrage im Auftrag der Zeitung „Corriere della Sera“ am Sonntag ergab. Die Zustimmung für die PD hat in den vergangenen Wochen stetig abgenommen.

Das Mitte-Rechts-Bündnis des früheren Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi könnte Ipsos zufolge mit 36 Prozent stärkste Kraft werden, gefolgt von der eurokritischen Fünf-Sterne-Bewegung mit 28,2 Prozent. Die Bewegung könnte im nächsten Parlament die stärkste Einzelpartei werden. Sie hat jedoch mehrfach ausgeschlossen, sich an Koalitionen zu beteiligen.

In Italien wird wahrscheinlich Anfang März ein neues Parlament gewählt. Es wird erwartet, dass Präsident Sergio Mattarella das Parlament zwischen Weihnachten und Neujahr auflöst und damit den Weg für Neuwahlen ebnet.