Kosten für Bahn-Projekt Stuttgart 21 laufen aus dem Ruder

Die Kosten für das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 laufen aus dem Ruder.

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Ein Journalist fotografiert die Röhre des Tunnels Bad Cannstatt, der im Rahmen des Bahnprojekts Stuttgart 21 errichtet wird. (Foto: dpa)

Ein Journalist fotografiert die Röhre des Tunnels Bad Cannstatt, der im Rahmen des Bahnprojekts Stuttgart 21 errichtet wird. (Foto: dpa)

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Das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 wird noch teurer und zudem später fertig als geplant. Der Finanzierungsrahmen erhöhe sich auf 8,2 Milliarden Euro, teilte der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn am Freitag in Berlin mit. Die Eröffnung verschiebt sich demnach auf das Jahr 2025.

Zuletzt war laut dem Bericht von einer Erhöhung des Kostenrahmens von 6,5 Milliarden Euro auf 7,7 Milliarden Euro sowie einer Fertigstellung Ende 2024 statt 2023 die Rede gewesen. Mit der erneuten Anhebung wolle Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla ein realistisches Bild der Lage zeigen, berichtete das Magazin Spiegel am Donnerstag unter Berufung auf Bahnkreise.

Gegen Stuttgart 21 hatte es in der baden-württembergischen Landeshauptstadt massive Proteste gegeben. Ruhiger wurde es erst, als sich in einer Volksabstimmung eine Mehrheit für das Projekt aussprach. Das Vorhaben, bei dem unter anderem der Stuttgarter Hauptbahnhof in einen Tiefbahnhof umgebaut wird, ist aber weiterhin umstritten. Vergangene Woche gab es eine Großdemonstration mit etwa 4.000 Menschen vor dem Bahnhof.