Studie: Hacker verursachen weltweit Milliarden-Schäden

Der von Cyberkriminellen verursachte Schaden ist einer Studie zufolge weltweit stark angestiegen.

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Der wirtschaftliche Schaden durch Cyberkriminalität ist laut einer Studie auf weltweit 600 Milliarden Dollar angestiegen, teilten die Computer-Sicherheitsfirma McAfee und das Zentrum für Strategische und Internationale Studien (CSIS) am Mittwoch mit. Der Diebstahl geistigen Eigentums macht laut der Untersuchung etwa ein Viertel des Schadens aus.

Die Erpressung mit Schadsoftware sei das am schnellsten wachsende Betätigungsfeld der Hacker, da entsprechende Programme im Internet leicht verfügbar seien. Cyberkriminalität sei so effizient und profitabel wie nie zuvor, sagte McAfee-Experte Steve Grobman. In der vorangegangenen Studie aus dem Jahr 2014 war der weltweite Schaden noch auf 445 Milliarden Dollar beziffert worden.

Die Studie konzentrierte sich auf den Diebstahl geheimer Geschäftsdaten, Online-Betrug und Finanzdelikte sowie Kosten für Versicherungen und potenzielle Schäden für den Ruf eines Unternehmens. Das Weiße Haus hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass Cyberkriminalität in den USA 2016 einen Schaden zwischen 57 und 109 Milliarden Dollar verursacht habe.