Deutschland

Umsatz im deutschen Einzelhandel geht zurück

Lesezeit: 1 min
02.03.2018 17:14
Die Umsätze im Einzelhandel sind den zweiten Monat in Folge zurückgegangen.
Umsatz im deutschen Einzelhandel geht zurück

Mehr zum Thema:  
Handel >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Handel  

Die deutschen Einzelhändler haben einen unerwartet schlechten Jahresauftakt erwischt. Ihr Umsatz schrumpfte im Januar um 0,6 zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Das ist bereits der zweite Rückgang in Folge. Preisbereinigt (real) fiel das Minus mit 0,7 Prozent noch ein wenig größer aus. Von Reuters befragt Ökonomen hatten hier mit einem Wachstum von 0,9 Prozent gerechnet.

Besser sieht die Bilanz im Vergleich zum Vorjahresmonat aus. Hier gab es ein Wachstum von 3,7 Prozent. Besonders gut schnitt dabei der Lebensmittel-Facheinzelhandel ab, der ein Plus von 5,8 Prozent schaffte. Der sonstige Einzelhandel mit Waren verschiedener Art - wozu Waren- und Kaufhäuser gehören - erzielte steigerte seine Einnahmen sogar um 6,5 Prozent. Auch dem Internet- und Versandhandel gelang mit 4,5 Prozent ein überdurchschnittliches Wachstum.

Der Einzelhandel profitiert von der guten Arbeitsmarktlage, höheren Löhnen, niedrigen Zinsen und der guten Kauflaune der Deutschen. 2017 steigerte er den Umsatz um 4,3 Prozent.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
Handel >

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Politik
Politik Genug ist genug: Wider den Antisemitismus auf Deutschlands Straßen

Schon wieder hat es die Politik verpasst, jüdische Gotteshäuser rechtzeitig zu sichern. Attacken auf Synagogen, Hassparolen bei...

DWN
Technologie
Technologie 50 Gigawatt stehen zur Disposition: Geplante Stilllegung von Kraftwerken gefährdet Deutschlands Stromversorgung

Die Regierung plant die Stilllegung von Atom- und Kohlekraftwerken - woher der dann fehlende Strom kommen soll, weiß niemand.

DWN
Politik
Politik Le Pen und das Militär gegen das Establishment: Frankreichs Kulturkampf spitzt sich zu

Die verfeindeten Seiten stehen sich unversöhnlich gegenüber. Doch im Grunde genommen kämpft jeder gegen jeden - die französische...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Konkurrent Ethereum setzt seinen Höhenflug fort

Ethereum eilt von Allzeithoch zu Allzeithoch. Damit entkoppelte sich die Währung in den letzten Wochen vom restlichen Kryptomarkt, der...

DWN
Politik
Politik Indien: Von Gebirgen geschützt, auf dem Meer herausgefordert

In Folge vierzehn der großen geopolitischen DWN-Serie befasst sich Moritz Enders heute mit Indien. An wohl keinem anderen Beispiel lässt...

DWN
Finanzen
Finanzen Warum die Kritik an den Zentralbanken scheinheilig ist

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten sind in einer Reihe von Artikeln sehr kritisch mit den Zentralbanken umgegangen. Jetzt nimmt DWN-Autor...

DWN
Finanzen
Finanzen Bargeldabschaffung nimmt immer konkretere Formen an: Nach neuem EU-Vorschlag drohen Verhältnisse wie in Schweden

DWN-Gastautor Hansjörg Stützle analysiert, wie die Abschaffung des Bargelds schrittweise voranschreitet. Zum Schluss zeigt er auf, wie...

DWN
Technologie
Technologie Biotreibstoff-Verband: Klima-Kritik an Grünem Diesel ist Unfug!

Verbraucherorganisationen behaupteten, dass der Grüne Diesel schädlicher als der Treibstoff aus Erdöl sei. Im exklusiven Interview mit...