Apple-Chef Cook träumt von der Abschaffung von Bargeld

Der Vorstandsvorsitzende von Apple, Tim Cook, wünscht sich, dass Bargeld abgeschafft wird.

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Der Vorstandsvorsitzende von Apple, Tim Cook, hofft auf die baldige Abschaffung von Bargeld. „Hoffentlich werde ich noch am Leben sein, um die Abschaffung des Bargeldes mitzuerleben“, sagte Cook an einer Veranstaltung für Apple-Aktionäre in Kalifornien, wie Business Insider berichtet.

„Warum sollten wir dieses Zeug haben! Warum sollte so viel Geld ausgegeben werden, um dieses Zeug zu drucken und dann stiehlt es jemand und man muss sich um Fälschungen Sorgen machen“, wird Cook zitiert.

Cook lieferte dann selbst die Antwort und verwies auf die Vorteile der Bargeld-Abschaffung für Apple. „Wir können den Kunden Lösungen liefern, die einfacher, bequemer sind und bei denen man nicht einen Geldbeutel mit Karten und Scheinen mit sich herumtragen muss. Und es ist sicherer – mir selbst wurde der Geldbeutel gestohlen und vielen von Ihnen sicher auch und es ist keine schöne Erfahrung.“

Die Vorstöße, welche auf eine Einschränkung oder Abschaffung des Bargeld-Gebrauchs abzielen, haben sich in den vergangenen Jahren gehäuft. Beispielsweise hatte die EU-Kommission vergangenes Jahr beschlossen, den 500-Euro-Schein abzuschaffen. Meist werden diese Restriktionen mit dem Kampf gegen Schwarzarbeit, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung begründet. Dies erscheint zwar plausibel. Wahrscheinlich ist aber, dass die Forderungen nach einer Digitalisierung des Geldes noch andere Gründe haben. In diesem Zusammenhang ist es bemerkenswert, dass Bargeld die einzige Möglichkeit der Bürger darstellt, ihre Ersparnisse vor dem Zugriff der Staaten und Banken und etwaiger Sonderabgaben oder Vermögenssteuern zu schützen. Zudem erlaubt es Bargeld, anonym zu bezahlen.