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EU warnt deutsche Autobauer vor Diesel-Exporten nach Osteuropa

Lesezeit: 1 min
08.10.2018 00:23
Die EU-Kommission möchte nicht, dass gebrauchte deutsche Diesel-Autos nach Osteuropa exportiert werden.
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Die EU-Kommission hat die deutschen Autohersteller davor gewarnt, von Fahrern in Deutschland umgetauschte Dieselfahrzeuge nach Osteuropa zu verkaufen. "Ein Export ist lediglich eine Verschiebung der Luftqualitätsprobleme von West nach Ost", sagte EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska dem Tagesspiegel. Immer mehr ältere, umweltschädliche Dieselwagen würden über die Grenze nach Osteuropa gebracht und dort billig verkauft.

"Der Plan der deutschen Regierung, Fahrverbote zu umgehen, könnte das Problem noch intensivieren", warnte die polnische EU-Kommissarin. Das von der großen Koalition beschlossene Diesel-Paket sieht unter anderem Umtauschaktionen der Autohersteller hervor.

Es sei zwar verständlich, dass deutsche Verbraucher nun eine Umtauschprämie in Anspruch nähmen, sagte Bienkowska. "Klar muss allerdings sein, was mit den abgehalfterten, schlecht eingestellten Wagen dann passiert." Sie dürften nicht auf anderen Wegen zurück auf die Straßen gelangen. "Es wäre nur rechtens, wenn alte nicht-konforme Autos nur dann exportiert werden dürfen, wenn sie nachgerüstet worden sind."


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