Russland tauscht Milliarden US-Dollar in andere Währungen um

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
12.01.2019 18:10
Russland hat im vergangenen Jahr rund 100 Milliarden Dollar seiner Devisenreserven in andere Währungen umgetauscht.
Russland tauscht Milliarden US-Dollar in andere Währungen um

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Russland hat Mitte des vergangenen rund 100 Milliarden US-Dollar seiner Devisenreserven in andere Währungen umgetauscht. Dies geht aus einem Bericht der Zentralbank hervor.

Als Folge der Umschichtung sank der Anteil von US-Dollars an den Währungsreserven von über 43 Prozent im März 2018 auf nur noch etwas über 21 Prozent im Juni desselben Jahres. Die Zentralbank veröffentlicht nur Transaktionen, welche mindestens sechs Monate zurückliegen. Deshalb ist nicht klar, wie hoch der aktuelle Anteil des US-Dollar an den Reserven ist.

Die Umschichtung führte dazu, dass der Anteil des Euro an Russlands Devisenreserven auf 32 Prozent stieg. Der Anteil des chinesischen Yuan stieg auf fast 15 Prozent. Das britische Pfund und der japanische Yen stehen für etwa 6 beziehungsweise 5 Prozent der Anlagen. Kleinere Anteile entfallen demnach auch auf den kanadischen und australischen Dollar.

Im Frühjahr 2018 hatte die russische Regierung in großem Stil US-amerikanische Staatsanleihen aus ihren Beständen abgestoßen, nachdem die US-Regierung eine neue Runde von Wirtschaftssanktionen gegen russische Unternehmen erlassen hatte.

Staatspräsident Putin hatte öffentlich erklärt, dass er das Dollar-Monopol als Risiko für sein Land betrachte und dass er Wege suchen werde, die Abhängigkeit vom Dollar zu verringern.


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Trumps Drohnen-Angriff auf Soleimani: Die ganze Wahrheit

DWN-Analyst Michael Bernegger zeigt die wahren Gründe auf, warum Präsident Donald Trump den iranischen General Qassem Soleimani töten...

DWN
Politik
Politik Zar Putin wird von demokratischen Erscheinungen geplagt

Russlands Präsident Wladimir Putin kündigte diese Woche mit einem großen Paukenschlag die Änderung der Verfassung an. Wieder einmal....

DWN
Finanzen
Finanzen Grundsteuer: 36 Millionen Häuser und Grundstücke müssen neu bewertet werden

Im Rahmen der Grundsteuer werden 36 Millionen Grundstücke und Häuser neu bewertet. Anschliessend wird die Steuer bei Vermietern auf die...

DWN
Finanzen
Finanzen Euro-Staaten verzeichnen Rekord-Nachfrage nach ihren Schuldtiteln

Nie zuvor haben die Staaten der Eurozone eine so große Nachfrage nach ihren Schuldtiteln verzeichnet wie in dieser Woche. Davon...

DWN
Politik
Politik USA schaffen Kredit-Vehikel, um Chinas finanzielle Dominanz in Asien zu brechen

Die rege Finanzierungstätigkeit der Chinesen wird in Washington mit Sorge beobachtet. Nun soll ein neues Kreditvehikel Staaten weltweit,...

DWN
Finanzen
Finanzen Deutsche Banken erhöhen Strafzinsen

16 Banken haben zum Jahresbeginn Negativzinsen für Privatkunden eingeführt oder bestehende Strafzinsen erhöht.

DWN
Technologie
Technologie US-Verkehrsbehörde leitet Untersuchung gegen Tesla ein

Aufgrund mehrerer Unfälle, die offenbar durch ein Autopilot-System ausgelöst wurden, hat die US-Verkehrsbehörde eine Untersuchung gegen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Trotz positiver PR-News: Irritationen um den deutschen Schiffbau

Die deutschen Schiffbauer konzentrieren sich schon lange auf den Bau von Nischenprodukten wie Fähren und Luxusschiffe. Denn die Konkurrenz...

DWN
Politik
Politik Geopolitik: Im Iran kommt die Kurden-Karte ins Spiel

In den Kurden-Gebieten des Irans könnte es bald brodeln. Mehrere Anzeichen sprechen für diese These.

DWN
Politik
Politik Frankreich verlegt Flugzeugträger ins östliche Mittelmeer

Frankreichs Präsident Macron hat die Entsendung eines Flugzeugträgers in das östliche Mittelmeer verkündet. Aus einer Übersicht geht...

DWN
Politik
Politik Pentagon veröffentlicht neues Strategiepapier zur Eindämmung Russlands auf Europas Energiemarkt

Aus einem Strategiepapier der Pentagon-Denkfabrik Rand geht hervor, wie Russlands Rolle auf dem europäischen Energiemarkt zurückgedrängt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen ÖBB schicken ersten batteriebetriebenen Zug in Europa auf die Gleise

Die Österreichischen Bahnen (ÖBB) wagen sich als erste in Europa auf das Terrain der batteriebetriebenen Züge vor. Mit dabei ist auch...

DWN
Finanzen
Finanzen Weltgrößter Hedgefonds erwartet neue Rekorde beim Goldpreis

Vor dem aktuellen Hintergrund könnte der Goldpreis bis Ende des Jahres um 30 Prozent steigen, sagt Greg Jensen, Chief Investment Officer...

DWN
Finanzen
Finanzen USA setzen Schweiz auf Watchlist wegen Manipulation des Franken

Die USA haben die Schweiz auf eine Beobachtungsliste von Staaten gesetzt, die sie der Währungsmanipulation beschuldigen, und fordern von...

celtra_fin_Interscroller