Technologie

Pentagon will Armee mit Mini-Atomkraftwerken ausrüsten

Lesezeit: 1 min
02.03.2019 17:36
Das Pentagon will die US-Streitkräfte mit kleinen, mobilen Atomkraftwerken ausrüsten.
Pentagon will Armee mit Mini-Atomkraftwerken ausrüsten

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Das amerikanische Verteidigungsministerium will seine Streitkräfte mit kleinen, mobilen Atomkraftwerken ausrüsten. Das zuständige „Strategic Capabilities Office“ des Pentagon veröffentliche im Internet eine demenentsprechende Ausschreibung, die interessierte Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen dazu auffordert, Pläne für einen Bau einzureichen. Das zu bauende Mini-AKW soll per Schiff oder Schwerlast-Flugzeug transportierbar und deshalb nicht mehr als 40 Tonnen schwer sein. Es soll zwischen einem und zehn Megawatt Leistung liefern können und von einem möglichst kleinen Team bedienbar sein. Der Reaktor soll in der Lage sein, drei Jahre lang Strom zu liefern, ohne dass die Brennstäbe ausgetauscht werden müssen. Die Gefahr einer radioaktiven Verstrahlung muss ausgeschlossen sein.

Eingesetzt werden soll der kleine Reaktor an weltweiten Stützpunkten des US-Militärs, vor allem in Kriegsgebieten. Er soll als Ersatz für Diesel-Generatoren dienen und Einheiten das Weiterkämpfen ermöglichen, selbst wenn sie vom Nachschub abgeschnitten sind. Darüber hinaus soll er Angriffe auf Diesel-Konvois, wie sie besonders im Afghanistan-Krieg von den Taliban immer wieder durchgeführt wurden, obsolet machen.

Bei der Entwicklung des Mini-AKW denkt das Pentagon auch an die Kriegsführung von morgen: Neuartige Waffen, beispielsweise Laser-Kanonen, benötigen eine riesige Menge an Energie, die ein Mini-Reaktor liefern könnte.

Russland hat letztes Jahr ein schwimmendes Atomkraftwerk zu Wasser gelassen, das weltweit einsetzbar ist.

Weitere Meldungen aus dem Tech-Report der DWN finden Sie hier.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen „Total Financial Reset“: Warum der Goldstandard das Fiat-Geldsystem ersetzen wird

Das aktuelle Fiat-Geldsystem ist durchsät von finanziellen Verzerrungen und Schulden. Dieses System ist eigentlich am Ende. Der Übergang...

DWN
Politik
Politik Nato in Alarmbereitschaft wegen russischer Truppen-Bewegungen in der Ukraine

Die Außenminister der 30 Nato-Staaten treffen sich in Riga, um über Russlands Militärpräsenz an der Grenze zur Ukraine zu beraten. Das...

DWN
Politik
Politik Griechenland verhängt monatliche Geldbußen gegen Ungeimpfte

In Griechenland erhält das Finanzamt die Daten von Menschen, die sich nicht impfen lassen, und treibt dann die fälligen Geldbußen ein.

DWN
Finanzen
Finanzen Verzerrte Statistik: „Die Inflation könnte derzeit bei 8 bis 10 Prozent liegen“

Im November stieg die Inflationsrate auf ein 29-Jahres-Hoch von mehr als fünf Prozent. Kritische Ökonomen äußern indes Zweifel an den...

DWN
Politik
Politik Verfassungsgericht gibt grünes Licht für knallharte Corona-Maßnahmen

Unter hohem Zeitdruck sollen zusätzliche Auflagen und Vorgaben her, um die Corona-Ausbreitung unter Kontrolle zu bringen. So planen es...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Strategiewechsel bei ALDI: Jetzt Schweinefleisch nur noch aus Deutschland

Der Lebensdiscounter ALDI hat bereits im Sommer einen wichtigen Strategiewechsel beim Verkauf von Fleisch gemacht. Jetzt gibt wieder...

DWN
Finanzen
Finanzen Crash-Panik belastet Börsianer, doch Biden meint sinngemäß: „Alles im Lot auf'm Boot!“

Unter Anlegern und Finanzexperten ist das Wort „Panik“ wegen der neuen Corona-Variante in aller Munde. Sie befürchten an den Börsen...

DWN
Politik
Politik Bereitet die Ampel-Koalition insgeheim einen Corona-Soli vor?

Die finanziellen Lasten werden aufgrund der Pandemie und der weltweit verfehlten Geldpolitik der Zentralbanken weiter zunehmen. Auf die...