Fingerabdrücke in Personalausweisen werden in der EU verpflichtend

 

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06.06.2019 15:02
In zwei Jahren müssen in allen Personalausweisen von EU-Staaten Fingerabdrücke gespeichert sein.
Fingerabdrücke in Personalausweisen werden in der EU verpflichtend
Ein Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge nimmt im Dezember 2015 in Heidelberg in der BAMF-Außenstelle mit Hilfe eines elektronischen Scanners die Fingerabdrücke eines Flüchtlings. (Foto: dpa)

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Die EU-Staaten haben neue Regeln für Ausweisdokumente endgültig verabschiedet, durch welche die Speicherung von Fingerabdrücken in Personalausweisen verpflichtend wird. Bei einem Treffen in Luxemburg nahmen die Justizminister am Donnerstag ein Gesetzespaket zur Vereinheitlichung der Ausweise der EU-Staaten an. Damit werden die neuen Regeln für neue Ausweisdokumente in zwei Jahren verpflichtend.

Alte Personalausweise verlieren spätestens zehn Jahre danach ihre Gültigkeit, neue Ausweise werden maximal zehn Jahre gültig sein. Ziel der neuen Dokumente ist es offiziellen Angaben zufolge, schneller gefälschte Papiere und Identitätsdiebstahl zu erkennen sowie Terroristen und anderen Straftätern besser entgegenzuwirken. Gleichzeitig sollen sie Bürgern das Reisen erleichtern.

In deutschen Reisepässen werden Fingerabdrücke bereits seit 2007 gespeichert, in Personalausweisen ist dies bislang freiwillig.


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