Finanzen

Aktie auf Höhenflug: Airbus lässt Boeing erstmals seit Jahren hinter sich

Lesezeit: 1 min
10.07.2019 16:58
Die Airbus-Aktie ist am Mittwochnachmittag auf bis zu 127,60 Euro gestiegen, was einen Rekord darstellt. Ausschlaggebend war, dass der europäische Flugzeugbauer erstmals seit Jahren mehr Flugzeuge als sein US-Konkurrent Boeing ausgeliefert hat.
Aktie auf Höhenflug: Airbus lässt Boeing erstmals seit Jahren hinter sich
Der Airbus Beluga. (Foto: dpa)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die jüngsten Auslieferungszahlen haben am Mittwoch die Aktien von Airbus auf Rekordkurse geschickt. Nachdem die Papiere des Flugzeugbauers in den vergangenen Tagen etwas an Schwung verloren hatten, zogen sie nun am Nachmittag in Frankfurt um rund 2 Prozent auf bis zu 127,60 Euro an, berichtet finanzen.net

Die jüngsten Auslieferungszahlen deuteten darauf hin, dass Airbus 2019 erstmals seit Jahren mehr Flugzeuge an die Kundschaft bringen könnte als der US-Wettbewerber Boeing, berichtet die dpa. Auch Analysten äußerten sich positiv: Die Zahlen für das erste Halbjahr zeigten bei Airbus eine deutliche Beschleunigung der Auslieferungen des A320neo, schrieb etwa Experte Chris Hallam von der US-Investmentbank Goldman Sachs. Das lasse für den Rest des Jahres Gutes erwarten, und das Hochfahren der Produktion dieses Flugzeugtyps komme gut voran. In den ersten sechs Monaten 2019 verbuchte Airbus im Jahresvergleich nach eigenen Angaben bereits ein Auslieferungsplus von 28 Prozent auf 389 Maschinen. Boeings Halbjahresbilanz weist hingegen einen Rückgang um 37 Prozent auf 239 Flugzeuge aus.

Nach zwei Abstürzen baugleicher Flugzeuge in Indonesien und Äthiopien, bei denen innerhalb weniger Monate insgesamt 346 Menschen starben, wurde Boeings 737-Max-Serie vorerst aus dem Verkehr gezogen. Bis zur weiteren Klärung der Unfallursachen und zur Behebung von Software-Problemen ist unklar, wie es weitergeht.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

 


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Aktionäre müssten Lagarde und Yellen wie Heilige verehren

Aktionäre haben keinen Grund, die Fed oder die EZB zu kritisieren. Als Gewinner ihrer beispiellosen Rettungspolitik müssten sie die Damen...

DWN
Finanzen
Finanzen Wachstum bei Firmen-Krediten auch im Juni schwach

Das Wachstum bei den Firmenkrediten in der Euro-Zone ist auch im Juni vergleichsweise schwach geblieben.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft „Ausnahmezustand“ bei Rohstoffen: Preise dürften auf breiter Front steigen

Beim Thema Rohstoffe bekommen Industriemanager tiefe Sorgenfalten - das Angebot ist knapp und der Preis geht durch die Decke. Verbraucher...

DWN
Finanzen
Finanzen Serie „So werde ich zum Anleger“: Das Portfolio

Einsteiger verzweifeln oft, wenn sie in Fonds, ETFs oder Aktien investieren wollen. Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, auf welche...

DWN
Politik
Politik 525 Millionen Euro: EU-Kommission billigt umstrittene deutsche Staatshilfe für Condor

Die Europäische Kommission hat grünes Licht für die deutschen Staatshilfen an den Ferienflieger Condor in einer Gesamthöhe von rund 525...

DWN
Deutschland
Deutschland Ostdeutschlands Maschinen- und Anlagenbauer im Aufwind

Die Stimmung in der ostdeutschen Industrie hat sich zwischen April und Juni deutlich aufgehellt.

DWN
Politik
Politik Prozessauftakt im Vatikan nach verlustreichem Immobiliendeal

Vor Gericht im Vatikan müssen mehrere Männer und eine Frau sich ab Dienstag wegen eines verlustreichen Immobiliendeals verantworten.

DWN
Deutschland
Deutschland Umfrage: Linke nur noch bei sechs Prozent – scheitern die Roten an der Fünf-Prozent-Hürde?

Die Linke liegt einer Umfrage zufolge zwei Monate vor der Bundestagswahl bei sechs Prozent.