Sauber unterwegs: Trend geht zum Elektroauto

 

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24.10.2016 06:12
Noch tankt das Gros der Autobesitzer hierzulande Benzin. Doch mittlerweile ist jeder vierte Fahrer in Deutschland dazu bereit, beim Kauf eines neuen Wagens auf alternative Antriebsarten umzusteigen. Hybridantriebe haben derzeit noch vor dem Elektroauto den Vorzug.
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24 Prozent Zuspruch für einen alternativen Antrieb: Das ergab jetzt eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt.(1) Für einen Wechsel sprechen gute Gründe. Allerdings gibt es auch einige Aspekte, die Autobesitzer dabei beachten sollten.

Energie aus der Steckdose zapfen und los geht's - ganz ohne Abgase: Deutsche Autobesitzer, die sich bei einem möglichen Autokauf für einen Pkw mit Elektroantrieb entscheiden, tun dies vor allem aus Umweltfreundlichkeit (93 Prozent) und wegen der geringen Schadstoffemission (82 Prozent). Auch der niedrige Geräuschpegel von Elektroautos spielt für zwei von fünf Befragten (42 Prozent) eine Rolle. „Dieser kann durchaus zur Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer werden“, sagt Roman Wagner, Kfz-Versicherungsexperte von CosmosDirekt. „Da elektrisch angetriebene Fahrzeuge fast lautlos durch die Straßen rollen, ist gerade für Fußgänger und Radfahrer Vorsicht geboten. Grundsätzlich sollte man sich beim Überqueren der Straße nicht nur auf sein Gehör verlassen.“

Auch Hybridfahrzeuge überzeugen ihre potenziellen Käufer durch ihre Umweltfreundlichkeit (87 Prozent) und die geringe Abgasemission (74 Prozent). Hybridautos sind in der Regel mit einem Verbrennungsmotor sowie einem Elektroantrieb unterwegs, der Strom generiert und sich während der Fahrt selbst auflädt.

Die staatliche Förderung spielt dagegen sowohl bei Fahrzeugen mit Elektro- (21 Prozent) als auch mit Hybridantrieb (19 Prozent) eine nachrangige Rolle bei der Kaufentscheidung. „Der Gesetzgeber unterstützt mittlerweile die Anschaffung von Elektro- und bestimmten Hybridfahrzeugen durch den sogenannten Umweltbonus - einen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zu beantragenden Zuschuss“, so Roman Wagner.

Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland für jedes zugelassene Fahrzeug gesetzlich vorgeschrieben - auch für E- und Hybridautos. Verursacht der Fahrer einen Unfall, kommt sie für Personen-, Sach- und Vermögensschäden auf. Eigene Schäden deckt sie hingegen nicht ab. Es empfiehlt sich daher, eine zusätzliche Teil- oder Vollkaskoversicherung abzuschließen, um sich für diese Fälle abzusichern. Für alle Versicherungsbeiträge gilt: Je niedriger die Typklasse eines Autos, desto niedriger der Versicherungsbeitrag. „Typklassen gibt es für die Kfz-Haftpflicht und die Voll- sowie die Teilkasko. Sie werden nach Schaden- und Unfallbilanzen eines jeden in Deutschland zugelassenen Automodells, so auch für E- und Hybridautos berechnet und von einem unabhängigen Treuhänder jährlich überprüft und eingeteilt. Dessen Empfehlung folgen in der Regel alle Kfz-Versicherer“, sagt Roman Wagner. Wichtig: Die Batterie des E-Autos ist ein sensibles und teures Produkt. Beim Gebrauchtwagenkauf ist insbesondere auf die Dauer der Batterie-Herstellergarantie zu achten. „Sofern diese nur gemietet ist, sollte man klären, ob der Akku in den üblichen Leistungsrahmen einer Kfz-Kaskopolice fallen kann.“

(1) Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Auto-Emotionen“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Mai 2016 wurden in Deutschland 2.004 Autofahrer ab 18 Jahren befragt, die ein Auto im Haushalt besitzen.

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