Politik

USA: Ein Drittel der Amerikaner von Armut bedroht

Lesezeit: 1 min
08.11.2016 02:00
Mehrere Studien zeigen eine desolate Finanzsituation der US-amerikanischen Bürger.
USA: Ein Drittel der Amerikaner von Armut bedroht

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

In den USA sind große Teile der Bevölkerung akut von Armut bedroht. Wie aus einer aktuellen Umfrage unter mehr als 7.000 US-Bürgern hervorgeht, haben 34 Prozent überhaupt keine Ersparnisse, berichtet die Zeitung USA Today. 69 Prozent aller Befragten verfügten über Ersparnisse von 1.000 Dollar oder weniger. Im vergangenen Jahr gaben noch 62 Prozent an, über 1.000 Dollar oder weniger zu verfügen. 11 Prozent der Befragten besitzen zwischen 1.000 und 4.999 Dollar, während 4 Prozent zwischen 5.000 Dollar und 9.999 Dollar haben. Etwa ein Sechstel (15 Prozent) verfügte über mehr als 10.000 Dollar.

Bemerkenswert ist die hohe Zahl an Menschen, die zwar gut verdienen – denen aber trotzdem nicht mehr als 1.000 Dollar an Ersparnissen bleiben. So gaben 29 Prozent jener Personen – die mehr als 150.000 Dollar pro Jahr verdienen – an, dass ihre Ersparnisse unter 1.000 Dollar lägen. Etwa 44 Prozent aus der Einkommensgruppe zwischen 100.000 und 149.999 Dollar bestätigten dies. In der Gruppe der Bürger mit niedrigem Einkommen bis 25.000 Dollar pro Jahr verfügten 72 Prozent über 1.000 Dollar oder weniger.

Eine 2013 getätigte Umfrage der Zentralbank Federal Reserve ergab zudem, dass fast die Hälfte der Befragten Probleme hätten, sofort 400 Dollar aufzutreiben. 47 Prozent der Befragten gaben demzufolge an, dass sie das Geld entweder leihen müssten, etwas dafür verkaufen müssten oder dass sie die 400 Dollar im Notfall überhaupt nicht aufbringen könnten, berichtet das Magazin The Atlantic in einem interessanten Artikel.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland IWF und Bundesregierung planen die Enteignung des deutschen Mittelstands

DWN-Kolumnist Ernst Wolff fordert den Mittelstand auf, sich zu wehren - weil seine Existenz gefährdet ist.

DWN
Politik
Politik Gegenspieler von Papst Franziskus: Die Kräfte der Finsternis greifen nach der Macht

Im zweiten Teil des großen DWN-Interviews mit dem umstrittenen Erzbischof Carlo Maria Viganò gibt dieser weitere tiefe Einblicke in seine...

DWN
Politik
Politik Bundesregierung will Fregatte in Krisengebiet schicken: Supermacht sendet Warnung

Einem Schiff der deutschen Marine steht eine heikle Mission bevor.

DWN
Politik
DWN
Politik
Politik Erzbischof Carlo Maria Viganò: Der Tiefe Staat und die Tiefe Kirche verfolgen die gleiche Agenda

Im großen DWN-Interview legt der umstrittene Erzbischof Carlo Maria Viganò, der als Gegenspieler von Papst Franziskus gilt, seine Sicht...

DWN
Deutschland
Deutschland Tödliche Corona-Verläufe in Berlin am geringsten, in Sachsen-Anhalt am höchsten

Der Johns Hopkins University zufolge ist der Anteil der tödlichen Verläufe der Corona-Erkrankungen in Berlin und NRW deutschlandweit am...

DWN
Politik
Politik China wird aggressiver: Zwangsassimilation in der Inneren Mongolei

Peking hat verfügt, dass an den mongolisch-sprachigen Schulen in der Inneren Mongolei diverse Fächer nur noch auf Chinesisch unterrichtet...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin schwächelt: Ende des Bullenmarkts oder Chance zum Einstieg?

Seit seinem Rekordhoch am 21. Februar befindet sich Bitcoin in einer Phase der Schwäche. Doch Analysten erwarten weitere Rekorde, sobald...