Unternehmen

Cyber-Monday: Amazon bietet erneut Rabatte

Lesezeit: 1 min
28.11.2016 11:02
Mit dem Cyber-Monday hat Amazon heute das Finale der Rabattwoche eingeläutet.
Cyber-Monday: Amazon bietet erneut Rabatte

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
China  
Internet  

Der Cyber-Monday bietet allen, die ab Black-Friday noch nicht auf ihre Kosten gekommen sind, weitere Rabatte bei Amazon und Co. Der US-Einzelhandel ist dank der Rabattaktionen mit einem Plus im Internetgeschäft in die Weihnachtssaison gestartet. Amazon bot am Freitag die größten Rabatte an und bestimmte damit die Tagesordnung am traditionell wichtigsten Tag für die Einzelhändler, dem "Black Friday". Allein bis zum Nachmittag nahmen die Internethändler 1,7 Milliarden Dollar ein, wie aus dem Adobe Digital Index hervorgeht, nachdem es schon am Donnerstag mit 1,13 Milliarden Dollar fast 14 Prozent mehr waren als vor Jahresfrist. In die Einkaufszentren kamen dagegen am Tag nach Thanksgiving nach Einschätzung von manchen Analysten wohl weniger Besucher als vor Jahresfrist.

Der diesjährige Zuwachs beim Web-Shopping unterstreicht den Trend, dass die Bedeutung dieses Tages für den Einzelhandel weiter abnimmt, ab dem üblicherweise viele Geschäfte erstmals seit Jahresbeginn Gewinn schreiben. Grund dafür ist auch, dass Sonderangebote immer mehr vorgezogen werden und Online-Händler zum Teil das ganze Jahr über Rabatte gewähren.

Der US-Einzelhandel rechnet für das Weihnachtsgeschäft mit einem Umsatzplus von 3,6 Prozent auf 655,8 Milliarden Dollar, vor allem dank höherer Erlöse im Internet. Die mit 4,9 Prozent niedrigste Arbeitslosigkeit seit acht Jahren und der mit 2,8 Prozent höchste Anstieg der Stundenlöhne seit 2009 heben die Kauflaune der Verbraucher und lassen für das Schlussquartal 2016 auf ein kräftigeres Wachstum hoffen. "All das passt dazu, dass die Verbraucher ihre gegenwärtige Situation besser einschätzen, und ich hoffe, dass sie ihre Geschenke bei Macy's kaufen", sagt der Chef des Einzelhändlers, Terry Lundgren. Die Homepage des Unternehmens war zeitweise so überlaufen, dass der Zugang beschränkt werden musste.

Die größten Preisnachlässe bot Amazon an, wo im Schnitt 42 Prozent Rabatt gewährt wurden, gefolgt von Walmart mit 33 Prozent, 35 Prozent bei Target und 36 Prozent bei Best Buy, wie die Analysten von Clavis Insight errechneten. Amazon rechnet damit, an diesem Freitag mehr Produkte zu verkaufen als im vergangenen Jahr. Sowohl Target als auch Walmart, die beiden größten Einzelhändler des Landes, erklärten, dass ihr Onlinegeschäft an Thanksgiving so gut lief wie selten zuvor. Viele Einkaufszentren füllten sich dagegen erst am Nachmittag, lange Schlangen gab es kaum.

Traditionell erzielen US-Einzelhändler in den Monaten November und Dezember bis zu 40 Prozent ihrer Jahreserlöse. Dabei gewähren sie mitunter Nachlässe von bis zu 85 Prozent, um Kunden in die Geschäfte zu locken - als Reaktion auf den Trend zum Online-Shopping inzwischen auch schon am Thanksgiving-Feiertag.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

 


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Ausweg aus der Krise durch alternative Bezahlplattform

Das Vertrauen in die Banken und die Politik schwindet zusehends. Die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage, welche aufgrund der Covid-19...

DWN
Politik
Politik Was wurde mit ihnen gemacht? Tausende unbegleitete Kinder in staatlicher Obhut spurlos verschwunden

Eine aktuelle Recherche führt zu gruseligen Spekulationen. Über 18.000 unbegleitete Kinder und Jugendliche, die sich in staatlicher Obhut...

DWN
Politik
DWN
Deutschland
Deutschland Statt Helikoptergeld: Wirtschaftsweise fordert Einkaufsgutscheine für Bürger

Mit Blick auf das Anhalten der Pandemie hat sich der „Wirtschaftsweise“ Achim Truger für eine Verlängerung der Wirtschaftshilfen...

DWN
Finanzen
Finanzen Darum sollten Sie Ihren Nachlass rechtzeitig regeln

Niemand denkt gerne an den eigenen Tod. Und doch ereilt er uns irgendwann alle. Vor allem, wenn man selbst Kinder hat, sollte man früh...

DWN
Politik
Politik Still und leise: EU-Kommission beschließt wirtschaftsfeindliches Umwelt-Regelwerk - in Deutschland kriegt es niemand mit

In seinem großen Gastbeitrag für die DWN analysiert der Leiter der "Akademie Bergstraße", Henrik Paulitz, ein Ereignis, das von den...

DWN
Politik
Politik Neuer Brennpunkt im Nahen Osten: Wer steckt hinter der Palast-Intrige in Jordanien?

Jordanien galt als Stabilitätsanker im Nahen Osten. Doch jetzt könnte ein Umsturzversuch das Land entscheidend destabilisieren - und...

DWN
Finanzen
Finanzen Nach Erdogan-Schlag und Geldwäsche-Vorwürfen bricht der Bitcoin-Kurs um 15 Prozent ein

Viele Kryptowährungen sind am Sonntag durch Gerüchte über ein stärkeres Vorgehen gegen Geldwäsche massiv belastet worden. Zuvor hatte...

DWN
Technologie
Technologie Neue wissenschaftliche Erkenntnisse: Fangen E-Autos tatsächlich schneller an zu brennen?

Nicht wenige glauben, dass E-Autos schneller Feuer fangen als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Die TU Braunschweig hat dazu jetzt...