Politik

Wahlleitung: Donald Trump gewinnt Bundesstaat Michigan

Donald Trump hat nach drei Wochen auch den Bundesstaat Michigan gewonnen. In Wisconsin erwartet die Wahlkommission keine Überraschungen bei der Nachzählung.
29.11.2016 01:06
Lesezeit: 1 min

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Der designierte US-Präsident Donald Trump hat nun auch den Bundesstaat Michigan offiziell gewonnen. Trump habe sich mit einem Vorsprung von 10 700 Stimmen gegen seine Kontrahentin Hillary Clinton durchgesetzt, teilte die Wahlleitung in Michigan am Montag mit. Das Ergebnis war so knapp, dass es fast drei Wochen dauerte, bis es nun feststeht. Damit erhöht sich Trumps Vorsprung bei den Wahlmännern um 16 auf 306 gegenüber 232 für Clinton. Allerdings muss ein Teil der Stimmen nachgezählt werden.

Die Grünen-Kandidatin Jill Stein hatte für den Bundesstaat Wisconsin und Teile von Pennsylvania eine Nachzählung beantragt. Sie kündigte an, dies auch für Michigan tun zu wollen.

Allerdings musste Stein in Wisconsin bereits zu Beginn der Auszählung eine herbe Niederlage hinnehmen: Der Leiter der Wahlkommission, Mark Thomsen, sagte dem Milwaukee Journal Sentinel, dass die Kommission es einstimmig abgelehnt habe, alle Stimmen von Hand nachzuzählen. Es werden die Stimmen in den Wahlautomaten nachgezählt. Thomsen sagte, dass beim letzten recount im Jahre 2011 nur 300 Stimmen anders zugeordnet worden seien und die Kommission, die aus 3 Republikanern und 3 Demokraten besteht, daher auf die Verhältnismäßigkeit achten müsse. Stein hat angekündigt, gegen diese Entscheidung Klage erheben zu wollen.

Insgesamt sammelte Stein laut dpa nach eigenen Angaben bisher 6,2 Millionen Dollar an Spenden ein, um Gebühren und Kosten für die Rechtsberatung abzudecken. Woher das Geld kommt, ist unbekannt.

Eine Änderung des Gesamtergebnisses mit einem Sieg Donald Trumps wird allgemein nicht erwartet. Das Ergebnis aller drei Staaten müsste sich ändern, um einen Wahlsieg Hillary Clintons zu ermöglichen. Noch nie zuvor wurden bei einer Nachzählung so viele fehlerhafte Stimmen gefunden, wie für einen nachträglichen Sieg Clintons nötig wären.

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