Banken-Krise Italien: UniCredit braucht 13 Milliarden Euro

Lesezeit: 1 min
02.02.2017 00:33
Die italienische Großbank UniCredit will mit 13 Milliarden Euro die Löcher in ihrer Bilanz stopfen.
Banken-Krise Italien: UniCredit braucht 13 Milliarden Euro

Die kriselnde italienische Großbank UniCredit steht in den Startlöchern für ihre Kapitalerhöhung über 13 Milliarden Euro. Die neuen Aktien sollen zum Preis von je 8,09 Euro ausgegeben werden. Das Geldhaus bietet 13 neue Papiere für je fünf alte, wie das Management am Mittwochabend mitteilte. Das bedeutet einen Preisnachlass von rund 38 Prozent. Das Angebot soll am Montag starten und vor dem 10. März auslaufen.

Die Kapitalerhöhung ist die größte in der Wirtschaftsgeschichte Italiens. Mit dem frischen Geld sollen die Löcher in der UniCredit-Bilanz gestopft und der Abbau fauler Kredite finanziert werden.

Die Bank bedient sich bereits mit einer Sonderdividende bei den Töchtern HVB und Bank Austria.


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