Politik

Blamage für die EU: Griechenland bittet Weltbank um Hilfe

Lesezeit: 1 min
04.03.2017 00:31
Griechenland rutscht immer weiter auf das Niveau eines Entwicklungslandes und hat folgerichtig die Weltbank um einen Kredit gebeten. Der Vorgang ist eine Blamage für die EU, die nicht in der Lage ist, ihren Mitgliedsstaaten wirksam zu helfen.
Blamage für die EU: Griechenland bittet Weltbank um Hilfe

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Die griechische Regierung hat die Weltbank um finanzielle Hilfe gebeten. Dies berichtet das Magazin Politico. Demnach versuche Athen, einen Kredit im Umfang von 3 Milliarden Dollar zu erhalten. Wird der Anfrage stattgegeben, dürfte sich die ohnehin desolate Situation des Landes noch verkomplizieren, weil die Schulden weiter steigen und ein neuer Gläubiger hinzukommt.

„Die Regierung von Griechenland hat die Weltbank um technische und finanzielle Hilfe gebeten, um drängende Probleme wie die Arbeitslosigkeit, die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und soziale Sicherheit anzugehen“, wird eine Sprecherin der Washingtoner Institution zitiert.

Derzeit verhandelt die griechische Regierung unter Premierminister Alexis Tsipras mit der EU-Kommission, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und dem Europäischen Stabilitätsmechanismus um die Sparmaßnahmen, welche die Auszahlung der nächsten Tranche des Kreditprogramms im Gesamtumfang von 86 Milliarden Euro ermöglichen würde.

Der andauernde Streit zwischen der EU-Kommission und dem IWF um die richtige Strategie könnte dazu führen, dass der IWF aus dem Programm aussteigen wird. Der IWF fordert einen Schuldenschnitt für Griechenland, wohingegen die Kommission und die Bundesregierung weiterhin auf Kredite und Austerität setzen. Einem EU-Beamten zufolge seien die bisherigen Gläubiger von dem Vorstoß Athens „nicht allzu glücklich“, schreibt Politico.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Politik
Politik Die neue Große Depression steht der Welt noch bevor – Kursfeuerwerk an den Börsen ist eine Illusion

Dem US-Analysten James Rickards zufolge ist das Schlimmste im Verlauf der Corona-Krise noch nicht überstanden. Die Welt geht einer Großen...

DWN
Finanzen
Finanzen Anders als die EZB: Ungarn könnte als erstes EU-Land die Zinsen anheben

Ungarns Notenbank wird im Kampf gegen eine steigende Inflation möglicherweise schon im Juni die Zinsen anheben. Das Land gehört nicht zur...

DWN
Finanzen
Finanzen Inflations-Angst: Bitcoin und Gold existieren außerhalb des Fiat-Geldsystems

Bitcoin und Gold werden von Investoren geschätzt, weil sie neben dem Fiat-Geldsystem als dezentrale Eigentumsformen bestehen können. Doch...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Konkurrent Ethereum setzt seinen Höhenflug fort

Ethereum eilt von Allzeithoch zu Allzeithoch. Damit entkoppelte sich die Währung in den letzten Wochen vom restlichen Kryptomarkt, der...

DWN
Finanzen
Finanzen Deutsche zahlen weltweit höchste Steuern und Abgaben: Nun wollen Baerbock und Scholz eine Vermögenssteuer einführen

Nirgendwo auf der Welt ist die Steuer- und Abgabenlast so hoch wie in Deutschland. Grüne, SPD und Linke wollen jetzt noch eine...

DWN
Deutschland
Deutschland In diesen Städten gibt es das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Eigentumswohnungen

Dortmund bietet einer Studie zufolge das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Eigentumswohnungen.

DWN
Politik
Politik Laschet gegen Judenhass: Alle deutschen Staatsbürger müssen Staatsräson zum Schutz Israels teilen

Deutliche Worte des CDU-Chefs Armin Laschet gegen Judenhass. Die deutsche Staatsräson zum Schutz Israels erstreckt sich nach seinen Worten...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Baubranche leidet unter erheblichem Materialmangel

Die deutsche Baubranche leidet derzeit unter einem erheblichen Mangel an Grundstoffen und Vorprodukten.