Finanzen

Bitcoin erstmals teurer als Gold

Lesezeit: 1 min
05.03.2017 00:54
Der Kurs der digitalen Währung Bitcoin steigt weiter. Zum ersten Mal ist die Währung für Anleger attraktiver als Gold.
Bitcoin erstmals teurer als Gold

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Gemeinsamkeiten zwischen dem Rohstoff Gold und der Kryptowährung Bitcoin liegt in ihrer Natur als alternative Anlagemöglichkeit. Sie können in ihrem Vorkommen nicht staatlich reguliert werden und sind somit unabhängig von der Geldpolitik der Zentralbanken.

Die Digitalwährung Bitcoin hat ihren jüngsten Höhenflug fortgesetzt und ein neues Rekordhoch erreicht. In der Spitze stieg der Bitcoinpreis nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitagmittag bis auf 1298 US-Dollar. Am späten Nachmittag wurde er mit 1272 Dollar notiert. Am Donnerstag war ein Bitcoin erstmals mehr als eine Feinunze Gold wert.

In Hinblick auf die Entwicklung der letzten Jahre ist der Bitcoin trotz des aktuell höheren Wertes nicht die traditionellere Anlage. Während Gold weder große Verluste noch Gewinne einbrachte, verlor der Bitcoin nach einem starken Anstieg im Sommer 2015 massiv an Wert und viel auf ein knappes Sechstel des heutigen Wertes. Wegen dieses volatilen Kurses konnte die Digitalwährung bis heute dem Gold nicht den Rang ablaufen, berichtet das Magazin Techcrunch.

Hauptgrund für den jüngsten Preisauftrieb sind laut Experten Spekulationen auf die Genehmigung des ersten Bitcoin-ETF durch die US-Börsenaufsicht. Demnach könnte die Entscheidung für die Genehmigung des Fonds am 11. März fallen. Dies dürfte den Handel mit Bitcoins grundlegend verändern, weil es mehr Anlegern Zugang zur digitalen Währung verschaffen würde.

Zudem haben Länder wie China, Indien und Venezuela ihre Kapitalverkehrskontrollen verschärft. Anleger können derartige Kontrollen umgehen, indem sie auf die staatlich nicht kontrollierte Digitalwährung ausweichen.

Der Bitcoin ist eine digitale Währung, die im Internet entstanden ist. Sie ist seit 2009 im Umlauf. Bitcoins werden in komplizierten Rechen-Prozessen auf den Computern der Nutzer erzeugt.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Finanzen
Finanzen Paukenschlag: Gegner der EZB-Staatsanleihenkäufe scheitern in Karlsruhe

Das Bundesverfassungsgericht hatte die milliardenschweren Anleihekäufe der EZB teilweise für verfassungswidrig erklärt. Es forderte...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Joe Biden will Chinas Staatskapitalismus nachahmen – Europa zieht mit

Chinas Staatskapitalismus findet offenbar Nachahmer. Auch in Amerika will die Politik nicht mehr nur Schiedsrichter sein, sondern ebenso...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Der Lithium-Markt steht vor einer Angebotsknappheit

Wegen der steigenden Nachfrage steht der weltweite Lithium-Markt vor einer Angebotsknappheit. Diese Entwicklung wird durch die zunehmende...

DWN
Finanzen
Finanzen Bundesfinanzhof verhandelt Klagen gegen die Rentenbesteuerung

Die Frage, ob der Bund die Renten zu Unrecht doppelt besteuert werden, soll diese Woche der Bundesfinanzhof klären. Geklagt hatten zwei...

DWN
Politik
Politik Die neue Große Depression steht der Welt noch bevor – Kursfeuerwerk an den Börsen ist eine Illusion

Dem US-Analysten James Rickards zufolge ist das Schlimmste im Verlauf der Corona-Krise noch nicht überstanden. Die Welt geht einer Großen...

DWN
Finanzen
Finanzen Finanzaufsicht Bafin baut „schnelle Eingreiftruppe“ auf

Als Lehre aus dem Fall Wirecard reformiert die deutsche Finanzaufsicht ihre Strukturen. Zu den Neuerungen gehört auch eine „schnelle...

DWN
Politik
Politik 57 Wissenschaftler und Ärzte fordern das sofortige Ende aller Corona-Impfungen

Eine Gruppe von Wissenschaftlern bezweifelt die Wirksamkeit von Corona-Impfstoffen. Sie fordern das Ende aller Impfprogramme. „Das Fehlen...

DWN
Politik
Politik Marokko öffnet die Tore: Tausende Migranten stürmen spanische Exklave Ceuta

Marokko schleust tausende Migranten in die spanische Exklave Ceuta.