Finanzen

Zinssätze für Spanien-Bonds durchbrechen erneut kritisch 6 Prozent Marke

Lesezeit: 1 min
09.05.2012 11:56
An den Märkten herrscht weiter Nervosität: Die Situation in Griechenland lässt die Kreditkosten für zehnjährige spanische Anleihen wieder über die 6-Prozent-Marke wachsen. Die Kreditversicherungen haben ebenfalls wieder deutlich zugelegt.
Zinssätze für Spanien-Bonds durchbrechen erneut kritisch 6 Prozent Marke

Die Chance einer erfolgreichen Regierungsbildung in Griechenland schwindet von Tag zu Tag. Heute trifft sich der Chef der Linken, Alexis Tsipras, mit den beiden etablierten Parteien Pasok und Nea Demokratia – doch seine Forderungen lassen kaum eine erfolgreiche Koalition zu (mehr hier). Entsprechend setzt sich die Nervosität an den Finanzmärkten fort. Der Euro ist erneut gefallen und wird derzeit bei 1,2981 Dollar gehandelt.

Die Zinssätze für spanische Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren haben erneut die 6-Prozent-Marke durchbrochen. Sie liegen derzeit durchschnittlich bei 6.022 Prozent. Im Gegensatz dazu ist die Rendite für deutsche Anleihen gleicher Laufzeit auf ein neues Rekordtief von 1,532 Prozent gesunken.

Zusätzlich dazu legten auch die Kosten für Kreditversicherungen (CDS) erneut zu. Die Kostenfür italienischen fünfjährige CDS stiegen 20 Punkte auf 450 Basispunkte, für französische CDS gingen sie zehn Punkte auf 211 Basispunkte hoch und für spanische 19 Punkte auf 512 Basispunkte. So würde es derzeit 512.000 Euro jährlich kosten, um spanische Schulden in Höhe von 10 Millionen Euro gegen eine mögliche Pleite zu versichern.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Halbzeit Urlaub bei ROBINSON

Wie wäre es mit einem grandiosen Urlaub im Juni? Zur Halbzeit des Jahres einfach mal durchatmen und an einem Ort sein, wo dich ein...

DWN
Finanzen
Finanzen Russland erwägt Abschaffung der Exportzölle auf Gold
17.04.2024

Laut dem World Gold Council war Russland 2022 der zweitgrößte Goldförderer der Welt, nach China und noch vor Australien. Die staatliche...

DWN
Technologie
Technologie Unser neues Magazin ist da: In welchen Branchen Deutschland künftig erfolgreich sein kann
17.04.2024

Der Mond ist wieder Zentrum eines erbitterten Wettlaufs um Macht und Geld im Weltraum. Kann die Menschheit ihn erobern und ihre Probleme...

DWN
Finanzen
Finanzen Das sind die Top 3 Wachstumstrends 2024
17.04.2024

Die Wirtschaftslandschaft im Jahr 2024 steht im Zeichen bahnbrechender Innovationen und Technologien, die das Potenzial haben, unsere Welt...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Deutsch-chinesische Beziehung: So reagiert China auf Scholz’ Besuch
16.04.2024

Die Reise von Bundeskanzler Olaf Scholz nach China hat in den vergangenen Tagen die chinesischen Medien beschäftigt. Zum Abschluss seiner...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft IWF-Wachstumsprognose 2024: Deutschland bleibt weltweites Schlusslicht
16.04.2024

Für Deutschland hat der IWF in seiner neuen Prognose keine guten Nachrichten: Sie dürfte auch 2024 unter allen Industriestaaten am...

DWN
Politik
Politik Modernste Raketenabwehrsysteme: So schützt sich Israel gegen Luftangriffe
16.04.2024

Hunderte Raketen und Kampfdrohnen hatte der Iran am Wochenende nach Israel gefeuert. Dass dieser Angriff vergleichsweise glimpflich...

DWN
Politik
Politik Engpass bei Stromversorgung: Oranienburg zeigt Deutschland die Grenzen auf
16.04.2024

Noch ist es ein Einzelfall: Die Kleinstadt Oranienburg, nördlich von Berlin, kommt dem Bedarf ihrer Kunden nicht mehr umfänglich nach....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Stellenabbau wegen KI: Jetzt trifft es auch die Hochqualifizierten
16.04.2024

Der zunehmende Einsatz von KI verändert viele Branchen grundlegend und wird in Zukunft eine Reihe von Berufen überflüssig machen. Davon...