Politik

Facebook liefert nach Hacker-Attacke Nutzer-Daten an das FBI

Lesezeit: 1 min
17.02.2013 01:30
Ein „gut durchdachter“ Angriff von Hackern enthüllt Sicherheitslücken bei Facebook. Die Bedrohung ist offenbar so groß, dass das soziale Netzwerk die US-Geheimdienste einschalten muss. Nutzer sollten spätestens jetzt ihre Daten anonymisieren.
Facebook liefert nach Hacker-Attacke Nutzer-Daten an das FBI

Benachrichtigung über neue Artikel:  

Das soziale Netzwerk Facebook sucht offenbar die Hilfe der US-Geheimdienste, nachdem der Konzern gestern bekannt gab, bereits im Januar einem schweren, organisierten Hacker-Angriff ausgesetzt gewesen zu sein. Zum Schutz seiner Gemeinschaft, die mehr als eine Milliarde Mitglieder (mehr hier) zählt, arbeitet Facebook nun mit dem Federal Bureau of (FBI) zusammen. Damit erhält das FBI Zugriff auf alle Daten der Facebook-Nutzer. Diese haben keine Chance, sich dagegen zu wehren und werden auch nie erfahren, was mit ihren Daten geschieht. Ob die Hacker-Attacke eine False-Flag-Operation war, um an die Daten zu gelangen, ist nicht festzustellen.

Es sei nicht bekannt, ob es bei dem letzten Angriff zu Datenverlusten kam, heißt es in einer Stellungnahme auf der Internet-Seite von Facebook. Klar ist jedoch, dass zumindest das FBI nun uneingeschränkten Zugriff auf die Nutzerdaten bekommt. Wer nicht möchte, dass die US-Behörden Zugriff auf private Daten erhalten, kann nur noch sein Profil löschen oder so weit wie möglich anonymisieren. Es wird auch dazu geraten, sämtliche Chroniken über die integrierte Suchfunktion in Facebook zu löschen (mehr hier).

Facebook ist ständig Angriffen aus dem Internet ausgesetzt und wehrt diese bei „der größten Anzahl der Fälle“ ab, heißt es weiterhin in der Stellungnahme. Die Sicherheitslücke sei entdeckt worden, nachdem Laptops von Facebook-Mitarbeitern infiziert wurden, als sie eine Internetseite eines Software-Entwicklers für Mobilgeräte aufriefen, berichtet Bloomberg.

Nach umfassenden Untersuchungen der infizierten Computer stellte sich heraus, dass die Java-Komponente die Schwachstelle darstellte, durch die der Virus auf sämtliche Geräte gelangen konnte, die die entsprechende Website aufriefen. Die Oracle Corporation, die die Java-Entwicklung verantwortlich ist, habe die Lücke im Nachhinein geschlossen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..



DWN
Politik
Politik Nordspanien: Impfverweigerern drohen bis zu 60.000 Euro Strafe

Die Regionalregierung von Galicien plant, ein Gesetz zu verabschieden, wonach Impfverweigerer in Bezug auf die aktuelle Corona-Impfung und...

DWN
Finanzen
Finanzen Bargeld boomt: Die Federal Reserve überschwemmt die Welt mit Dollar-Banknoten

Die Nachfrage nach Dollar-Banknoten zieht derzeit weltweit spürbar an – ein Beleg für die Flucht der Bürger in den sicheren Hafen...

DWN
Politik
Politik Corona-Kontrolle in Stuttgart: Hunderte Jugendliche mit verbalen Attacken, Flaschenwürfen und Sprechchören gegen Polizei

Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es am Samstagabend in der Stuttgarter Innenstadt. Mehrere Hundert, überwiegend junge Menschen,...

DWN
Finanzen
Finanzen Vermeiden Sie diese 7 Fehler beim Aktienkauf

Fehler kosten an der Börse oftmals viel Geld. Privatanleger, die zum ersten Mal mit Aktien handeln, treten meistens in dieselben...

DWN
Politik
Politik Anti-Lockdown-Proteste in Irland eskalieren – Dominoeffekt in Europa?

Hunderte Menschen haben am Samstag in der irischen Hauptstadt Dublin gegen die Lockdown-Maßnahmen in dem Land demonstriert. Die Situation...

DWN
Politik
Politik Der Konzern-Sozialismus kommt: „Great Reset“ ist das Todesurteil für den deutschen Mittelstand

Die Ziele im Rahmen des „Great Reset“ und der Pandemie bedrohen vor allem den deutschen Mittelstand. Über 99 Prozent aller Unternehmen...

DWN
Politik
Politik Weltwirtschaftsforum feiert Lockdown auf Twitter – und zieht Tweet nach Protesten wieder zurück

Das Weltwirtschaftsforum hat die Lockdown-Politik in einem Tweet hochgelobt, um nach Tausenden von Protesten den Tweet zurückzuziehen....

DWN
Politik
Politik Sozialismus, Rassenhass, Korruption: Südafrika steht am Abgrund

Fast 25 Jahre hat Sebastiaan Biehl in Südafrika gelebt. Im großen DWN-Interview erläutert der Politikwissenschaftler und Journalist, wie...

DWN
Politik
Politik Italien: Ein Land kann seinen größten Trumpf nicht nutzen

In der elften Folge der großen geopolitischen DWN-Serie zeigt Moritz Enders auf, warum Italien sein Potential als Regionalmacht nicht...

DWN
Politik
Politik Die Politik beschließt Corona-Maßnahmen nach dem Mephisto-Prinzip

DWN-Kolumnist Christian Kreiß wendet zur Beurteilung der Corona-Maßnahmen ein neues Verfahren an. Die Ergebnisse sind verblüffend.

DWN
Politik
Politik Südostasiens Drahtseilakt zwischen den Giganten: Wo führt China, wo die USA? - Teil 2

Wie tief und verlässlich die bilateralen Beziehungen der Vereinigten Staaten und Chinas zu ihren Partnern in Südostasien sind, lässt...

DWN
Finanzen
Finanzen Der DWN-Börsenausblick für März: Wie der Dax um die 14.000 Punkte-Marke kämpfen wird

Der dritte Monat im laufenden Jahr könnte eine Trendwende einleiten. Werden die Börsen es schaffen, sich wieder stabiler zu zeigen, oder...

DWN
Politik
Politik Von Diktatoren umzingelt: Wann zerbricht in Europa die Demokratie?

In Europas Peripherie herrschen Diktatoren: Aber auch auf unserem so stabil scheinenden Kontinent steht die Demokratie im Feuer, schreibt...

DWN
Finanzen
Finanzen In der Eurozone zirkulierende Geldmenge steigt weiter rasant an

Die in der Eurozone zirkulierende Geldmenge steigt weiter stark an. Offenbar decken sich die Bürger insbesondere mit Bargeld und schnell...