Politik

Barcelona: Laster rast in Menschenmenge, zahlreiche Tote

Ein Lastwagen ist in Barcelona in einem Menschenmenge gerast. Die Polizei spricht von Terror. Es soll bis zu 13 Tote geben. Außerdem soll es eine Geiselnahme geben.
17.08.2017 17:29
Lesezeit: 2 min

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Auf Barcelonas beliebter Flaniermeile Las Ramblas ist am Donnerstag ein Lieferwagen in eine Menschenmenge gerast. Dies teilte die Polizei mit und forderte die Bevölkerung auf, die Region zu meiden. Bei dem weißen Lieferwagen, der für das Attentat benutzt wurde, soll es sich nach Medienberichten um ein gemietetes Fahrzeug gehandelt haben. Ein zweiter Lieferwagen, mit dem die Attentäter womöglich hätten fliehen wollten, sei nahe Barcelona gefunden worden, schreiben die katalanischen Zeitungen La Vanguardia und El Periódico de Catalunya unter Berufung auf die Polizei.

El Pais berichtet, die Polizei habe bekanntgegeben, dass der Fahrer absichtlich in die Menschenmenge gerast sei. Sie behandle den Fall als einen Terrorakt.

Die betroffene Gegend wurde weiträumig abgesperrt. Die Polizei bestätigte zunächst 1 Toten und 32 teils Schwerverletzte. Die Zeitungen El Mundo und El Pais berichten von 13 Toten.

Laut Sky und ABC sollen sich zwei bewaffnete Männer in einem türkischen Restaurant verschanzt haben und Geiseln genommen haben:

US-Außenminister Rex Tillerson bot Spanien die Hilfe der USA an:

Ein Reporter des staatlichen spanischen Fernsehens berichtete von einem riesigen Polizeiaufgebot, auch zahlreiche Krankenwagen waren im Einsatz. Viele Menschen liefen offenbar in Panik über die Straßen. Naheliegende U-Bahn-Stationen und andere öffentliche Verkehrsmittel seien geschlossen worden, hieß es.

Augenzeugen berichteten, der Verkehr im Zentrum sei zusammengebrochen. Die Geschäfte auf den Ramblas hätten geschlossen und ihre Fensterläden heruntergelassen. Die Polizei suche nach dem Fahrer, so das Fernsehen. Die Polizei bestätigt laut El Pais, dass es mehrere Tote gegeben habe.

CBS berichtet, dass der Täter zwanzig Jahre alt gewesen sein soll. Die Polizei veröffentlichte ein Foto des Verdächtigen:

El Pais berichtet, der Fahrer sei auf der Flucht.

Als einer der ersten Beobachter versieht der für die Deutsche Welle und das ZDF tätige Kameramann Markus Böhnisch die Tat mit dem Hashtag "Terror" und schreibt, es sei "schwer, einsame Wölfe zu stoppen":

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