Politik

UN veröffentlichen seltene Frühwarnung wegen Rassismus in den USA

Lesezeit: 1 min
27.08.2017 16:49
Die Vereinten Nationen haben die US-Regierung aufgefordert, gegen den aufkommenden Rassismus vorzugehen.
UN veröffentlichen seltene Frühwarnung wegen Rassismus in den USA

Mehr zum Thema:  
UN > USA >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
UN  
USA  

Ein Menschenrechts-Ausschuss der Vereinten Nationen hat die US-Regierung dazu aufgefordert, sich deutlicher von Rassismus und Diskriminierung zu distanzieren. Wie die Vereinten Nationen mitteilten, habe der zuständige Menschenrechtsausschuss die US-Staatsführung sowie hochrangige Beamte dazu aufgefordert, „rassistische Hassreden und Gewalttaten in Charlottesville und im ganzen Land einhellig zu verurteilen.“

Die Aufforderung wurde im Rahmen einer seltenen UN-Frühwarnung veröffentlicht, mit der besonders kritische Entwicklungen im Bereich des Rassismus adressiert werden und ein Staat aufgefordert wird, Maßnahmen gegen eine solche Entwicklung zu ergreifen.

„Wir sind alarmiert worden durch die rassistischen Demonstrationen und rassistischen Sprechchöre weißer Nationalisten, Neo-Nazis und des Ku-Klux-Klans, die eine weiße Vorherrschaft und Diskriminierung und Hass propagieren“, sagte Anastasia Crickley, die Vorsitzende des UN-Kommittees für die Eliminierung rassistischer Diskriminierung. Die UN schreiben: "Wir fordern die US-Regierung auf, das Phänomen der Rassendiskriminierung, insbesondere der afrikanischen Abstammung, ethnischen oder ethno-religiösen Minderheiten und Migranten, gründlich zu untersuchen."

Das Komitee forderte die US-Regierung dazu auf, den Grund für die gewaltsamen Auseinandersetzungen in Charlottesville herauszufinden.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
UN > USA >

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Politik
Politik Kissinger fordert Verhandlungen für einen Waffenstillstand - bevor der Konflikt aus dem Ruder läuft

Henry Kissinger mahnt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos schnellstmögliche Friedensverhandlungen an. Der Westen solle nicht versuchen,...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Handel ohne Regeln: Wie die Rohstoffhändler sich jeder Kontrolle entziehen

Ohne den Rohstoffhandel könnte die moderne Welt nicht existieren. Doch so immanent wichtig dieses Geschäft auch ist, findet es fast...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Staaten erlassen vermehrt Export-Beschränkungen bei Lebensmitteln

Mehrere Länder haben in den vergangenen Wochen Exportbeschränkungen oder -verbote von Grundnahrungsmitteln erlassen.

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Politik
Politik Big-Data-Unternehmen: Risiko eines Atomkriegs liegt bei „20 bis 30 Prozent“

Alex Karp sagt, dass ein Atomkrieg sehr viel wahrscheinlicher ist, als die meisten Menschen glauben. Der Gründer und Vorstand der...

DWN
Politik
Politik Deutschland verkündet engere Zusammenarbeit mit Ostsee-Staaten beim Windkraftausbau

Am 1. Juli übernimmt Deutschland den Vorsitz im Ostseerat. Früher hat man in dem Forum mit Moskau zusammengearbeitet. Nach dem Angriff...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Top-Investor: Die Rezession ist bereits hier

Der Finanz-Insider Peter Schiff sieht die US-Wirtschaft bereits in der Rezession. Wenn die größte Volkswirtschaft der Welt ins Straucheln...

DWN
Politik
Politik EU-Kommission will Umgehen von Sanktionen strafbar machen

So soll die Beschlagnahme russischer Oligarchen-Vermögen vereinfacht werden.