Gemischtes

USA: Firmen setzen Roboter ein, um Obdachlose zu vertreiben

Lesezeit: 1 min
16.12.2017 22:39
In San Francisco mehren sich Auseinandersetzungen zwischen Robotern und Bürgern.
USA: Firmen setzen Roboter ein, um Obdachlose zu vertreiben

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

In San Francisco setzen inzwischen mehrere Unternehmen Roboter ein, um Obdachlose von ihrem Firmengelände zu vertreiben. Wie die San Francisco Business Times berichtet, ist es deshalb in den vergangenen Wochen mehrfach zu tätlichen Ausschreitungen gegen die Maschinen gekommen.

So soll das örtliche Tierheim seit November Roboter angestellt haben, um für Sicherheit rund um das Gelände zu sorgen. „Seitdem das Tierheim die Roboter benutzt haben sich die Obdachlosen-Siedlungen aufgelöst und es gab weniger Auto-Aufbrüche im Parkhaus. Zwar ist nicht klar, ob das wirklich an den Robotern liegt, aber es gibt eine auffällige Korrelation. Die Menschen in den Zeltstädten zeigten sich mindestens einmal erbost über die patrouillierenden Roboter. So sollen Roboter verhüllt, umgeschmissen oder mit Sauce beschmiert worden sein“, berichtet die Zeitung.

Zudem haben sich mehrere Bürger beschwert, dass sie fast von den Maschinen umgefahren worden seien, als sie auf dem Bürgersteig liefen.

Dem Finanzblog Zerohedge zufolge schaffen sich Unternehmen die Roboter an, weil deren Betrieb etwa 7 Dollar pro Stunde kostet. Würden sie menschliches Wachpersonal einstellen, müssten sie die in Kalifornien üblichen 10 Dollar Mindestlohn zahlen.

Die Roboter des Herstellers Knightscope können bis zu 5 Kilometer pro Stunde schnell fahren, sind etwa 1,60 Meter hoch und wiegen bis zu 200 Kilogramm. Sie sind mit vier Kameras ausgestattet und können damit bis zu 300 Nummernschilder pro Minute überprüfen. Die Roboter senden einen Alarm aus, wenn sie gesuchte Personen filmen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Der „Bullard-Schock“ zeigt: die Nerven im Finanzsystem liegen blank

Vorsichtige Äußerungen eines Bezirkspräsidenten der US-Zentralbank zu einer Normalisierung der Geldpolitik lösen Sorge und...

DWN
Technologie
Technologie Basiert die EU-Klimapolitik auf einem massiven Rechenfehler?

170 Wissenschaftler haben einen Brandbrief an die EU geschrieben. Ihrer Ansicht nach basiert die Förderung der Elektromobilität auf einem...

DWN
Deutschland
Deutschland Porsche baut Batteriezellen, bei Erfolg konzernweiter Einsatz

Der Sportwagenbauer Porsche steigt in die Produktion von Batteriezellen für leistungsstarke Sportwagen ein und könnte die Technik im...

DWN
Finanzen
Finanzen Der Weltraum wird privat und eröffnet Anlegern neue Chancen

Privatunternehmen drängen in den Kosmos. Prominente Vorreiter wie SpaceX und Blue Origin bringen Satelliten ins All, versorgen die...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Fanuc stemmt sich mit Großauftrag von Ford gegen Krise - Roboter-Branche immer noch angeschlagen

Der japanische Hersteller Fanuc hat ein schweres Corona-Jahr hinter sich. Eine weitere Groß-Order soll da neue Impulse bringen.

DWN
Politik
Politik „Wir leben nun in einer multipolaren Welt“ – Laschet warnt vor neuem Kalten Krieg gegen China

Vor dem Hintergrund der gegen China gerichteten Politik Washingtons warnt CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet vor einem blinden Kurs der...

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesbank: Deutsche Wirtschaft wächst im zweiten Quartal kräftig

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland dürfte nach Ansicht der Bundesbank im zweiten Quartal wieder kräftig steigen. Dies sei eine Folge...

DWN
Deutschland
Deutschland Scholz plant für nächstes Jahr 100 Milliarden Euro neue Schulden

Laut der von Scholz vorgelegten Planung soll der Bund im kommenden Jahr 99,7 Milliarden Euro zusätzliche Schulden aufnehmen. Die...