Finanzen

Dax bricht ein: Renditen deutscher Anleihen steigen stark

Lesezeit: 1 min
01.02.2018 14:54
Die Renditen deutscher Anleihen steigen deutlich. Der Leitindex Dax bricht derzeit unerwartet stark ein.
Dax bricht ein: Renditen deutscher Anleihen steigen stark

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Deutsche Staatsanleihen haben am Donnerstag deutliche Renditeanstiege verzeichnet. Die Rendite der international beachteten zehnjährigen Papiere stieg auf über 0,73 Prozent und damit so hoch wie zuletzt im September 2015. Ihr US-Pendant rentierte bei 2,752 Prozent - knapp unter ihrem Vier-Jahres-Hoch vom Mittwoch.

Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,21 Prozent auf 158,35 Punkte, was weiter steigende Renditen andeutet.

Der deutsche Leitindex Dax sackte ab etwa 13 Uhr plötzlich stark ab. Nachdem er den Vormittag über im Plus notierte, brach der Kurs um mehr als 1,5 Prozent oder rund 205 Punkte auf unter 13.000 Punkten ein. Wie der Finanzblog Zerohedge berichtet, durchbrach er damit den gleitenden 50-Tages-Durchschnitt nach unten, welcher eine wichtige Unterstützungszone repräsentiert. Am späteren Nachmittag lag der Leitindex mit etwa 1,3 Prozent im Minus.

Seit Jahresbeginn liegt der Dax nun mit 1,6 Prozent im Plus, nachdem er noch vor einer Woche mit 5,3 Prozent im positiven Bereich lag.

Die Aussicht auf steigende Zinsen hat die Anleger an der Wall Street am Donnerstag zum Rückzug bewogen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete 0,5 Prozent schwächer bei 26.022 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 fiel um 0,3 Prozent auf 2815 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank um 0,4 Prozent auf 7379 Punkte.

Deutlich positiv überrascht haben Daten aus Italien. Der Einkaufsmanagerindex hat sich unerwartet und deutlich verbessert. Die Risikoaufschläge für italienische Staatsanleihen sind gegen den Trend in der Eurozone merklich zurückgegangen. Die Rendite für zehnjährige italienische Anleihen fiel um 1,7 Basispunkte auf 2,001 Prozent.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft IWF-Urteil von „Bretton Woods“: Digitale Zentralbankwährungen werden das Bargeld abschaffen

Der neue „Bretton Woods“-Moment wirkt sich bereits auf das internationale Finanzsystem aus. Durch die Einführung digitaler...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Hackerangriff auf US-Pipeline: Investoren bereiten Aufkauf von Benzin in Europa vor

Medienberichten zufolge haben Großhändler Öltanker gebucht, um Benzin und Diesel aus Europa in die Vereinigten Staaten zu bringen.

DWN
Deutschland
Deutschland Studie der Uni Bayreuth: Deutlicher Anstieg des Radfahrens in Großstädten nach Lockdown-Beginn 2020

Die pandemiebedingte Schließung von Sportplätzen, Sporthallen und Fitness-Studios in Deutschland hat zu einem signifikanten Anstieg des...

DWN
Finanzen
Finanzen Alzheimer: So bewahren Sie Freiheit, Finanzen und Lebensqualität trotz Diagnose

Betroffene und Angehörige reagieren zuerst geschockt auf die Diagnose von Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen. Doch gerade in diesen...

DWN
Politik
Politik Der „Great Reset“ ist keine Verschwörungstheorie, sondern eine Realität

Der „Great Reset“ wird in der Öffentlichkeit als Verschwörungstheorie abgetan. Doch das stimmt nicht. Es handelt sich dabei um eine...

DWN
Panorama
Panorama Kinder und Jugendliche erhalten wohl ab Sommer Biontech-Impfstoff

Der Impfstoff von Biontech steht vor der Zulassung auch für Kinder und Jugendliche. Doch der Präsident des Kinderärzte-Verbands spricht...

DWN
Deutschland
Deutschland DWN-SPEZIAL / Nato-Nordflanke: Deutsche Marine testet Raketen vor Norwegen

Die Deutsche Marine hat in den vergangenen Tagen Boden-Luft-Raketen vor Norwegen getestet.

DWN
Finanzen
Finanzen Rohstoff-Gigant: Kupferpreis muss weiter steigen, damit massive Nachfrage bedient werden kann

Dem Rohstoffhändler Glencore zufolge reicht das gegenwärtige Allzeithoch beim Kupferpreis nicht aus. Das Industriemetall müsse noch...