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US-Aufsicht will Kapitalregeln für Banken lockern

Lesezeit: 1 min
07.03.2018 23:32
Die US-Bankenaufsicht hat angekündigt, die geltenden Eigenkapitalregeln wesentlich zu verändern.
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Der neue Fed-Bankenaufseher Randal Quarles denkt über eine umfassende Reform der Kapitalregeln für Banken nach. Die Behörden strebten „wesentliche Änderungen“ an der so genannten Volcker-Regel an, sagte der Vizechef der US-Notenbank Federal Reserve am Dienstag in Washington vor Bankern. Die Vorschriften müssten vereinfacht und optimiert werden. Sie sollten die Banken bei ihren Geschäften nicht mehr so stark ausbremsen. Rund zehn Jahre nach dem Höhepunkt der Finanzkrise haben die US-Aufseher mit den Arbeiten für eine Reform der Volcker-Regel begonnen. Die fünf verantwortlichen Behörden könnten dabei zusammenarbeiten, ergänzte Quarles.

Die Vorschriften wurden als Lehre aus der Finanzkrise erlassen und verbieten es Banken, mit ihrem eigenen Geld riskante Wetten einzugehen. Damit soll auch das Finanzsystem davor geschützt werden, in einer Krise zusammenzubrechen. Banken beklagen schon länger, dass sie die Volcker-Regel zu stark behindert.

Die Volcker-Regel ist Teil eines Gesetzespakets und wurde nach dem früheren Fed-Chef Paul Volcker benannt. US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Bankenregeln zu lockern, um mehr Geld in die Wirtschaft zu bringen und das Wachstum zu fördern. Die oppositionellen Demokraten und einige Aufseher haben davor gewarnt, die Auflagen zu stark zurückzufahren.

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